Zurüstteile für V200, BR 220, BR 221
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I98220.02 Schienenräumer V 200
Passend zur Märklin- V 200 erscheint ein geätzter Schienenräumer, der wie im Vorbild nichts Anderes ist als ein gebogenes Winkelprofil. Exakt maßstabsgetreu, und leicht zu montieren.
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I98220.04 Trittauflagen 220
Alle an der Märklin-V 200 angebrachten Trittstufen erhalten durchbrochene Auflagebleche, die eine ansprechende Kontrastwirkung erzeugen.
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I98220.05 Stirnfenstereinfassungen V 200
Aus rein herstellungstechnischen Gründen liegen die Fensterscheiben bei vielen Modellen nicht auf der Ebene der Außenhaut; das wichtige Ziel der leichten Montierbarkeit vergrößert das Problem. Wenn dann noch die Scheibenwischer als erhabener Steg auf der Scheibe liegt, zudem unterbrochen, besteht größter Handlungsbedarf. Niemand wird es schaffen, die angespritzten Scheibenwischer fehlerfrei zu entfernen; also muß eine neue Scheibe eingesetzt werden, die eine paßgenaue Einfassung braucht. Die Einfassungen waren wohl bis auf wenigstens eine Ausnahme, 220 059, aus Gummi, und wären im Modell mattschwarz zu lackieren. Die 220 059 hatte, so sieht es aus, Einfassungen aus Aluminium, was mit diesen neuen Ätzteilen leicht zu realisieren ist.
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I98220.06 Schablone zur Herstellung neuer Stirnfenster V 200
Sehr viel Spezielles kann heutzutage von Spezialfirmen gemacht werden, aber für den Endkunden werden sich angesichts des nötigen Aufwands und der irrelevanten Stückzahl die Türen schnell schließen. Oder man muß warten – oder wie bei einem Fräsversuch sich dann mühsam mit der Entgratung befassen. Es geht also immer darum, besondere Aufgaben auch mit Bordmitteln erfüllen zu können: genau dazu wurde u.a. diese Schablone geschaffen, die auf Stücke von glasklarem Polystyrol aufgelegt wird, um sodann den Überstand rot lackieren zu können. So macht das Ausfeilen Spaß, zeigt die Fortschritte, und führt, je nach Materialstärke, recht schnell zu guten Ergebnissen. Hin und wieder wird getestet, ob das Werkstück schon in die Fensterhöhle paßt; und wenn es leicht klemmt, ist es sehr gut; dann müssen nur noch die Einfassungen leicht aufgeklebt und neue Scheibenwischer montiert werden.
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I98220.07 Gitterabdeckung Dachlüfter zum Auflegen
Wer als schnelle und ganz einfache "erste Hilfe-Maßnahme" seiner Märklin-V 200 feine und farblich abgesetzte Gitterabdeckungen spendieren möchte, kann dazu den Artikel I 98220.07 verwenden. Der Außendurchmesser ist passgenau auf die Vertiefungen im Gehäuse abgestimmt- aber die Maschenweite weicht ab. In Querrichtung hat das Modell etwa 20 Felder, beim Original sind es 30. Das war der Hauptgrund zur Entwicklung. Das Bauteil war für Modellbahner gedacht, die sich vor der mechanischen Bearbeitung des Gehäuses fürchten: der besondere Wert unserer Arbeiten liegt in den Konzepten, die soweit erprobt und verbessert wurden, daß sie wirklich leicht und sicher funktionieren – auch für Ungeübte. Denn was nutzen schlaue Thesen („Das kann man ausfräsen“), wenn der Zugang zur Fräse und deren Programmierung unmöglich sind?
Man müßte, wenn man das neue Gitter nur auflegen will –und zudem die 0,3 mm starken Ätzteile 98220.09 darunter legen will, die vorhandene Gitterstruktur so dunkel lackieren, daß ihre Struktur nicht mehr erkennbar ist. Zwei Gitter mit unterschiedlicher Feldgröße übereinander sähen wahrscheinlich nicht so gut aus. Man sieht: wer eine einfache Lösung will, muß doch nachdenken und eine Reihe von Fragen klären und die Risiken geschickt abwägen.Bei Mitverwendung der geätzten Lüfter rückt die Oberfläche gefährlich weit nach oben, daß es optisch nicht gefällt. Die von Anfang an perfekte Lösung mit den Teilen 98220.08, 98220.10 und 98220.11 wird dann wohl der bessere Weg sein.
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I98220.08 Gitterabdeckung Dachlüfter mit 4 Füßchen
In der Teilevariante I 98220.08 hat jedes Ätzteil vier feine „Füßchen“, damit es exakt positioniert auf die Trägerplatte 98220.10 gestellt werden – und richtig ausgerichtet über den gegossenen Lüftern steht. Kernziel ist, über die herauszuarbeitenden Öffnungen den Schallaustritt zu ermöglichen. Das in 2026 etwas umgestellte Konzept ermöglicht verschiedene, nach Aufwand und handwerklichem Wollen oder Können abgestufte Maßnahmen. Es gibt ein leicht umsetzbares Konzept, binnen kurzer Zeit die vier Öffnungen perfekt herauszuarbeiten. Die mechanische Bearbeitung des Gehäuses gelingt auch ohne Fräse oder Lochsäge. Die gesamte neue Baugruppe aus Trägerplatte, Messing-Lüftern und Gitterabdeckung wird von unten ins Gehäuse gesetzt, angeschraubt, sieht spitzenmäßig aus und ermöglicht den Schallaustritt.
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I98220.09 Dachlüfterattrappe (4)
Passend zur Gitterabdeckung I 98220.08 gibt es geätzte Dachlüfterattrappen. Es handelt sich dabei um zweidimensionale Bauteile, die unter das Gitter gelegt werden.
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I98220.10 Trägerplatte für Dachlüfter
Manchmal ist das Aufwändigste tatsächlich beinahe das Einfachste: weil es einen klaren Weg zeigt, der auf verschiedene Weise ausbaufähig ist. Die Richtigkeit der These zeigt sich beim Parallelproblem der V 80: wer da ein separat lackiertes Gitter „nur“ auflegen will, wird sich mit dem Problem befassen müssen, daß das Auflegeteil trotz einer Materialstärke von nur 0,3mm optisch zu hoch sitzt.
Willy Kosak schrieb im HP 1, daß sich der falsche Kompromiß fortpflanzt wie das Kaninchen in der Sommernacht…. Also machen wir hier nur gute, sinnvolle Kompromisse auf solider Grundlage: einer geätzten Trägerplatte, die im Gehäuse angeschraubt werden kann und das Einsetzen maßstäblicher, dreidimensionaler, aus Messing gegossener Dachlüfter (98220.11) ermöglicht. Diese auch anzutreiben, ist jetzt nicht direkt geplant, aber mit diesem Bauteil deutlich leichter möglich.
Da es unter den Spur 1-Modellbahnern viele hervorragende Tüftler gibt, überlassen wir die Frage, ob und wie die Dachlüfter am besten angetrieben werden können, diesen Fachleuten.
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I98220.11 Dachlüfter, Messingguß
Im Laufe der Dienstjahre hat sich herausgestellt, daß es mal richtig sein kann, alle nötigen Teile in einem Teilesatz zusammengefaßt vorzusehen – aber auch völlig falsch sein kann. Das Baukastenprinzip ist im Zweifel einfacher und flexibler. Aber im Kleinserienbereich spielen derart strukturell-theoretische Überlegungen nur eine sehr untergeordnete Rolle, denn Modellbahn und Modellbau sind und bleiben Tätigkeiten, die in der realen, nicht digitalen Welt stattfinden. Noch. Für die Generation „Handy kann alles“ sind diese Dachlüfter nicht so gut geeignet, denn dazu müßte man das Handy weglegen, zur Feile greifen und die notwendigerweise etwas stärkeren Angüsse abfeilen.
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I98220.12 Scheibenwischer für V 200
Für die V 200 gibt es einen Satz mit geätzten, exakt maßstäblichen Scheibenwischern. Was haben Autos mit Lokomotiven gemeinsam? Für jeden Autotyp gibt es spezielle Scheibenwischer - und genauso braucht auch jede Lok ihre ganz eigenen Scheibenwischer. Die Grafik zeigt die Längenunterschiede bei verschiedenen Baureihen.
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I98220.14 Schraubplatten für Griffbügel
Die Bohrlöcher für Griffstangen und Griffbügel sind nicht nur eine gießtechnische "Problemzone", außerdem müssen sie etwas größer sein als der Durchmesser des einzusteckenden Materials; spätestens beim Einstecken des unter Spannung stehenden Bügels weiten sie sich an der Außenhaut auf. Die Fuge ist selbst bei sorgfältiger Montage unübersehbar. Beim großen Vorbild sind die Griffe angeschraubt -mittels deutlich sichtbarer Schraubplatten. Exakt verkleinert, in der jeweiligen Gehäusefarbe lackiert, beseitigen diese Schraubplatten eine kleine Schwäche - und verwandeln sie sehr zum Positiven. Die Griffbügel von BR 220 und BR 218 haben unterschiedliche Durchmesser, sodaß für jedes Modell spezifisch bemessene Teile erforderlich sind.
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I98220.15 Rahmenfrontbeschriftung V 200
Wo heutzutage nur Abkürzungen angeschrieben sind, befanden sich bei der V 200 klar verständliche Beschriftungen: Hauptluftleitung - Hauptluftbehälterleitung. Kleine Schiebebilder - mit viel Wirkung.
Beinhaltet zwei verschiedene Schriftbilder - ausreichend für 2 Lokomotiven
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I98220.16 Blitzpfeile
Diese maßstäblich richtig dimensionierten Blitzpfeile sind tampongedruckt und auch für andere Fahrzeuge verwendbar.
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I98220.18 Tritte über den Puffern
BR 218 und BR 220 haben über den Puffern spezielle Tritte; diese können durch exakt stimmige, durchbrochene Ätzteile leicht nachgebildet werden. Bei beiden Baureihen sind die Tritte allerdings unterschiedlich.
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I98220.19 ovale Lüftungen über den Lampen
Dieses Teil wurde auf Kundenwunsch entwickelt, weil die Einsteckteile am Märklin-Modell wohl leicht verlorengehen – und sie als Ersatzteil nicht zu bekommen sind. Das ändert sich nun, und die zweilagigen Ätzteile sind sogar durchbrochen, ermöglichen Schallaustritt (minimal), sind aber zweifarbig lackierbar – mit perfekter Farbtrennung – sodaß aus einem Defizit ein großer Gewinn wird.
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I98220.22 Trittstufen V 200
Weil die untere Trittstufe in einem Blechrahmen aufliegt, ist es wegen der Materialstärke sinnvoll, neue Teile aus 0,3mm starkem Neusilber zu verwenden. Die vorhandenen Teile werden großzügig abgetrennt, mit ein paar Feilenhieben ist der Kunststoffrahmen restlos entfernt. Die neuen Teile werden rechtwinklig gefaltet, die Faltkanten mit einem Lötpunkt stabilisiert. Das Bauteil kann auf verschiedene Weise angebaut werden: mit kleinen Schrauben – oder Nieten. Die zweilagige Trittfläche wird separat lackiert und eingesetzt.
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I98220.23 Seilösen V 200
Diese Seilösen sind eher unscheinbare Bauteile, die kaum auffallen – und auch nicht sonderlich marktfähig sind. Es stellt sich also die Frage nach der sinnvollsten Herstellungsmethode: Messinggußteile, die eine Form brauchen, oder eine Kombination aus Ätzteil und Messingdraht? Letzteres muß so sein, daß es zu gleichen Bauteilen führt, und man nicht vier verschieden hohe Ösen erhält. Es gäbe noch eine dritte, aber extrem riskante Methode: vier Doppellöcher bohren, ohne daß der Bohrer im Kunststoffgehäuse auswandert – oder gar nach außen ausbricht. Unsere Lösung ist genial: die als Klebeflächen vorgesehenen Blechstücke werden rechtwinklig hochgebogen, ein 2mm-Metallstab (2mm-Bohrer) durchgeschoben, vorgebogene 0,5mm-Messingdrahtstücke mit Überlänge eingefädelt und auf der Rückseite verdrillt, sodaß sie am Bohrer anliegen und auch nicht herausspringen. Nun können völlig entspannt und streßfrei acht Lötpunkte gesetzt werden, die Knickkante zu den Konsolen wird dabei mitverlötet. So entstehen binnen Minuten perfekte Teile.
Auch wenn es nur „simple“ Teile sind, darf man sich bewußt machen, daß besondere Montagefreundlichkeit mit Opfern verbunden ist: Die Druckbelastbarkeit von Komponenten erfordert, sie durch eine 2. Ebene zu verstärken; zudem müssen die Teile auf dem Ätzrahmen so angeordnet werden, daß der 2mm-Bohrer durch alle vier Bauteile auf einmal durchgeschoben werden kann. So wird leider die doppelte Ätzfläche gebraucht – aber Sie erhalten – nur so – gleiche Teile – und sparen einiges an Zeit.
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I98220.24 Puffertellerwarnanstrich
Da die Märklin-V 200 Pufferteller mit Schraublöchern hat, aber besser eine glatte Prallfläche haben sollte, muß ein wenig daran gearbeitet werden: wer die Lok nicht zerlegen und die Puffer gegen andere tauschen möchte, spachtelt die Löcher zu,pinselt sie schwarz an - aber: wie bekommt man einen gleichmäßigen, weißen Rand?
Ob Sie den Rand weiß- oder den Innenbereich "schwarzmalen": gleichmäßig wird es ganz sicher nicht. Ohne Schablonen und zusätzliche Schutzvorkehrungen läuft man Gefahr, daß Farbnebel das Gehäuse treffen. Eleganter Ausweg (wenngleich nicht so pefekt wie eine Tamponbedruckung): man legt paßgenaue Schiebebilder auf: entweder solche mit weißem Rand - oder schwarze Kreisflächen. Letztere Methode wurde für das dritte Bild gewählt.
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I98220.25
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I98220.28 Dachlüfter V 200 001
Die V 200 001 wird von der Fränkischen Museumseisenbahn in Nürnberg aufgearbeitet: ein großes und unterstützungswürdiges Projekt! Diese Lok weicht zwar in Details von der Serienausführung ab, wer aber seinen Fuhrpark spezifizieren möchte, kann mit neuer Beschriftung und einigen Details einiges erreichen.
Fein geätzte Dachlüftergitter mit exakt vorbildgetreuer Struktur und Größe leisten dabei wertvolle Hilfe.
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Letzte Aktualisierung: 26.08.2026
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