Spur 0

Home > Neuheiten > Neuheiten 2020 > Spur 0





O91020.01 Lackierschablone für Schienen und Kleineisen Neuheit 2020
Es wird an einer Universal-Lackierschablone gearbeitet, die es ermöglichen soll, das Gleismaterial in nur zwei Arbeitsgängen in einen vorbildgetreuen optischen Zustand zu versetzen: mit nicht mehr glänzenden, holzfarbenen Schwellen – und rostigen Schienen und Kleineisen.
Beim Eigenbau von Gleisen erscheint eine Farbtrennung als leichter möglich, aber was macht man bei industriell gefertigtem Gleismaterial? Kleineisen mit dem Pinsel nachlackieren?
Das Konzept sieht vor, das verlegte, noch nicht geschotterte Gleis holzbraun einzunebeln. Nach dem Schottern wird die mehrteilige Schablone aufgelegt und Schiene nebst Kleineisen rostfarben besprüht. Die Schablone soll keine scharfen Farbtrennkanten erzeugen, sondern minimalen Farbnebel zulassen, denn die Rostpartikel werden ja auch durch den Luftzug verteilt: im Schotter – und auf den Schwellen.
Eine Schablone wäre selbst für gerade Gleise problematisch, weil bei Flexgleisen der Schwellenabstand nicht exakt gleich ist. Viele Modellkonstruktionen sind wie Eisberge: man sieht von außen nur die Spitze, aber nicht den Berg an einzelnen technischen Merkmalen. Das Werkzeug müßte leicht zu verlegen sein – und, weil der Schienenabschnitt aus acht Richtungen zu lackieren ist, hinreichend fest sein, sodaß es nicht vom Luftstrahl abgehoben wird. Wie die Schablone flexibel wird, sodaß sie universell verwendbar ist, wird derzeit noch ausgetüftelt.
Details zu O91020.01


O98211.12 Kühlerabdeckung Neuheit 2020
Als kleine, kosmetische Maßnahme kann die aufgerastete Kühlerabdeckung (Spritzguß) durch eine neue Ätzkonstruktion ersetzt werden. Das Bauteil ist im Teilesatz 98211.11 enthalten, nun aber auch einzeln erhältlich.
Durch Umkonstruktion gelingt die Montage leichter und schneller, weil alle Lamellen miteinander verbunden sind, dadurch exakt senkrecht stehen und einzelne in der Bauphase nicht unverhofft herausspringen können.



O98212.11 Kühlerkasten mit Lamellen Neuheit 2020
Die geätzten Kästen mit neuem Lüfterrad, das ggf. angetrieben werden könnte, sind für 211 und 212 technisch gleich. Der einzige Unterschied ist die Abdeckung oben. Bei der 211 war es eine offene, begehbare Gitterkonstruktion aus 2cm-Blechstreifen und Rundstäben. Auch die 20 Vorserienloks der BR 212 waren so ausgestattet. Die Serien-212 hatten mechanisch verstellbare Lamellen. Im Winter war der Motorraum so verschließbar, um das Auskühlen wenigstens abzumildern. Dieser Teilesatz enthält den Kasten, das Lüfterrad und die 212-spezifische Abdeckung. Wer seine Lok minimalinvasiv verbessern möchte, wählt die unter O 98212.12 einzeln erhältliche Abdeckung. Die Lamellen werden in Schlitze eingesteckt, die leicht schräg liegen. So würde man das sich ggf. Drehende Lüfterrad am besten sehen können. Andere Positionen (geschlossen oder beinahe geschlossen) wären möglich, erfordern aber eine konstruktive Änderung des Ätzteils.
---
Details zu O98212.11





O98212.12 Kühler oben mit Lamellen Neuheit 2020
Auch für BR 212 und 213 gibt es eine überarbeitete, einzeln erhältliche Kühlerabdeckung.
Wer aber auf sich drehende Lüfterräder Wert legt, benötigt den Teilesatz 98211.11 oder 98212.11.
Details zu O98212.12







O98236.08 Kühler V 36 Lenz Neuheit 2020
Um den Schallaustritt bei der V 36 zu verbessern und die Lage der Lamellen variieren zu können (geschlossen – ganz offen oder schräg geöffnet, zudem in oberer und unterer Hälfte unterschiedlich), gibt es diesen neuen Teilesatz, der auf die V 36.4 abgestimmt ist.
Details zu O98236.08



O98236.32 Windabweiser Neuheit 2020
Ob Ihre V 36 Windabweiser braucht, ist eine Frage des Einzelfalls: nicht alle Lokomotiven waren damit ausgestattet. V 36.4 waren allesamt mit Windabweisern versehen, V 36.1 und V 36.2 nur teilweise.
Details zu O98236.32



O98260.14 Gitter V 60 Oberseite, exakt 1: 45 Neuheit 2020
Lokomotiven sind zwar keine Menschen, aber es geht ihnen ähnlich: im Winter ist es ihnen zu kalt, und im Sommer zu heiß. Rangierloks kommen, weil ihnen der Kühleffekt des Fahrtwindes fehlt, besonders leicht ins „Schwitzen“. Die V 100 haben zusätzliche Luftein/auslässe an der Seite, die V 60 oben auf dem Vorbau. Damit Modell-Loks „schönere Töne“ abgeben können, ist es sinnvoll, diese Öffnungen zum Schallaustritt zu nutzen. Einfachstes Verfahren: in den Ecken ein 2mm-Loch bohren und ein Laubsägeblatt durchfädeln und aussägen, sodann die Kanten nachfeilen. Die Umrandung kann dabei sehr gut als „Schablone“ verwendet werden; aber man kann auch sagen: „wenn ich mir die Mühe mache, mache ich es gleich richtig“. Öffnungen erweitern und diese maßstäblich richtigen Teile verwenden. Da sie aber nicht genau auf bzw. in die Umrandung am Lenz-Modell passen, müßte vorsichtig mit Feile und einem Schleifteller in der Kleinbohrmaschine diese Umrandung entfernt werden, was aber nicht ohne Risiken ist. Eine Nachlackierung in purpurrot (RAL 3004) ist unumgänglich.
Wenn Sie die Bearbeitung des V 60-Vorbaus vermeiden wollen, können Sie eine Variante verwenden, die genau in die Vertiefung im Gehäuse hineinpasst, aber dafür – gemessen am Vorbild etwas kürzer- und breiter ist: Art.Nr. O 98260.15.
Abmessungen von O 98260.15 inclusive einem Rand von 0,9 mm Breite 20,95 x 9,5 mm
Abmessungen von O 98260.14 inclusive einem Rand von 0,8 mm Breite: 18,3 x 8,19 mm
Details zu O98260.14



O98260.15 Gitter, Oberseite langer Vorbau Neuheit 2020
Für die Lenz-V 60 sind Gitter geschaffen worden, die genau in die Vertiefung passen. Es ist damit möglich, die Bereiche aufzusägen und Schallaustritt zu ermöglichen. Zudem wirkt ein Gitter besser, wenn nicht direkt dahinter eine Platte, sondern Tiefe zu sehen ist.
Details zu O98260.15




O98260.31 Kühler V 60 mit variablen Lamellen Neuheit 2020
Weil schwer arbeitende Rangierloks (V 60) nur noch selten anzutreffen sind, entgeht dem interessierten Betrachter, daß sich hinter dem Kühlergitter verstellbare Lamellen befinden, die, wenn Kühlung erforderlich ist, horizontal aufgestellt werden. Bei einem Großserienmodell ist das natürlich nicht darstellbar, aber mit feinen Ätzteilen gelingt es.
Der Kühlerbereich wird komplett geöffnet (mit Laubsäge aufsägen und ein geätzter Rahmen eingesetzt, der jeweils zwei Schlitze aufweist, sodaß die Lamelle horizontal oder in einer 45 Grad-Neigung hineingeschoben werden kann. Bei horizontalem Einbau sollte ein dazu passendes Kühlergitter verwendet werden, um den Einblick nach innen zu verhindern.
Der Umbau ist optisch und auch akustisch eine ganz feine Sache!
Details zu O98260.31



O98260.32 Gitterstabilisierung Neuheit 2020
Damit das Gitter – es hat ein ordentliches Eigengewicht – nicht im Fahrtwind flattern und an den Verschraubungspunkten herausreißen kann, ist es auf einem Innenrahmen mehrfach verschraubt. Gitter ohne diese Stabilisierung geht nicht. Das Bauteil muß es einzeln geben, weil nicht jeder den Kühler aufsägen wird.
Details zu O98260.32



O98260.33 Luftfilter Neuheit 2020
Perfektioniert wird der kleine Umbau durch einen paßgenauen Luftfilter, ein durchgeätztes Ätzteil, das guten Schallaustritt ermöglicht.
Details zu O98260.33





O98270.07 Kühler DRG Neuheit 2020
Die von Lenz gelieferte V 20 in DR-Version ist mit dem DB-typischen Kühler mit horizontal verlaufenden Lamellen ausgestattet. Die Kühleröffnung ist ein Einsteckteil; vermutlich hatte man Varianten nach Baukastenprinzip geplant,aber dann doch darauf verzichten müssen. So ein Plastikteilchen kostet ja auch Geld und Entwicklungsaufwand – und nicht wenig.
Die Grafik zeigt, daß der Ist-Zustand der Öffnung und Soll-Zustand (Epoche II) gravierend voneinander abweichen. Um das Metallgehäuse nachzuarbeiten, muß einerseits Material abgetragen, andererseits hinzugefügt werden. Das wird bei der Materialstärke mühsam, zeitaufwändig und fehlerträchtig sein. Zudem müßte die Lampenöffnung verschlossen werden.
Eine Vielzahl von Gründen spricht daher für diese Vorgehensweise: Die Stirnseite wird großzügig aufgesägt: präzises Arbeiten ist dabei nicht erforderlich, weil ein neues Deckblech davorgesetzt wird. Sorgfalt ist lediglich beim Glätten der Vorderseite erforderlich. Der Bausatz enthält Neusilberteile in drei verschiedenen Materialstärken.
Details zu O98270.07



O98270.11 Leiter am Vorbau V 20 Neuheit 2020
Die Leitern am Vorbau von V 36 und V 20 sehen gleich aus, sind es aber nicht: die unterschiedliche Höhe der Vorbauten erfordert ein neues Bauteil, das natürlich geätzt ist und so eine vorbildgerechte Materialstärke hat.
Das Teil wird vorsichtig gefaltet und Stücke aus dem mitgelieferten Draht durchgeschoben. Beidseitig verlöten, Außenkante glätten, lackieren und anbauen. Eine kleine, schnelle, aber optisch wirksame Bastelei!
Details zu O98270.11


O98918.02 Schuppentor „Schöneweide“ mit Fluchttür Neuheit 2020
Ein Feinstaubunfall in einem norddeutschen Betriebswerk löste diese Entwicklung aus. Wie überall muß erst etwas Gravierendes passieren, damit Neuerungen eingeführt werden.
Wegen der grimmigen Kälte waren die Tore verschlossen, und niemand bemerkt, wie sich die Luft im Schuppen stetig verschlechtert hat. Das Lokpersonal war vom Rauch so eingenebelt und geschwächt, daß sie es nicht mehr schafften, die schweren Schuppentore zu öffnen. Ohnmächtig lagen Lokführer und Heizer hinter den Toren und wurden nur durch Zufall gefunden. Die Untersuchung der Unfallstelle durch die Berufsgenossenschaft ergab, daß die kleinen Türen im Tor, die in jedem dritten oder vierten Tor vorhanden sein müßten, gänzlich fehlten. Eilig wurden Ersatztore bestellt, die allerdings optisch zu den vorhandenen Toren passen sollten.
Die genaue Betrachtung und Vergleich der Tore in Ottbergen zeigt, daß da – vom Zusatzmerkmal „Fluchttür“ abgesehen – mindestens vier verschiedene Torarten vorhanden waren. Mit unterschiedlich hohem Fensteranteil sowie verschieden langen Diagonalprofilen.
Die Modellkonstruktion orientiert sich maßlich am Tor von Realmodell, und die Aufhängung könnte übernommen werden, muß aber nicht. Schuppentore sind in dieser Hinsicht ähnlich wie eine gewöhnliche Zimmertür: einfach eingehängt!
Wer auf „Extras“ wie motorisch bewegte Schuppentore verzichten kann (im Original wird das ja auch von Hand gemacht), erspart sich Kosten und Montageaufwand, der kaum in guter Relation zum Nutzen steht. Und der Einbau der Tore wird damit auch ganz leicht. Mit einer Bohrschablone werden pro Einfahrt sechs Löcher gebohrt, durch die mehrlagige geätzte Ösen gesteckt werden. Die entsprechenden Gegenstücke am Tor sind ebenfalls geätzt und werden mit Drahtstücken ergänzt.



O98918.20 Knotenbleche für Schuppentor „Schöneweide“ (Realmodell) Neuheit 2020
Zur Nachrüstung vorhandener Schuppentore gibt es geätzte Knotenbleche aus 0,5mm starkem Neusilber, die lackiert und aufgeklebt werden. Es sind genügend Teile für die Außen- und Innenseite (für ein Tor) enthalten, incl. einiger Reserveteile.
Details zu O98918.20





O98958.01 Torsicherung Neuheit 2020
Lokschuppentore haben eine große “Segelfläche”: damit nicht schon ein kleiner Windstoß zur Kollision mit einer ein-oder ausfahrenden Lok führt, müssen sie gesichert werden. In jedem Bw findet man eine andere Konstruktion; die Vielfalt ist erstaunlich. Die Wahl fiel auf die Torsicherungen im Bw Gießen.
Details zu O98958.01



O98995.01 Einlage für Weichen-Herzstücke bei Lenz Spur 0 Weichen der älteren Produktion Neuheit 2020
Dieses Bauteil entstand auf Anregung eines Betriebs-Modellbahners, der beobachtet hat, daß die Räder im Herzstückbereich regelrecht in die Herzstücklücke „kippen“. Dies wird durch Einlegen von zwei oder drei dieser Ätzteile behoben, sodass der Spurkranz auf die Einlage auflaufen kann und somit ein Abkippen des Rades verhindert wird. Insbesondere Wagen laufen damit ohne merkliches Rucken sicher auch über diese alten Herzstücke. Entweder werden sie vor dem Einlegen verklebt, oder einzeln eingelegt und durch etwas Schotterkleber (verdünnter Holzleim) fixiert.
Details zu O98995.01




O99005.11 Unterflasche Neuheit 2020
Nicht alle, aber viele Bekohlungskräne hatten eine sogenannte Unterflasche: das Seil lief über eine zweite, untere Seilrolle, sodaß der Kran mit halber Kraft dieselbe Tragkraft entwickeln konnte. Bzw. bei gleicher Kraft die doppelte Tragkraft hatte. Das feine Teil wird aus mehreren Ätzteilen zusammengebaut.
Details zu O99005.11



O99005.12 Kranhaken Neuheit 2020
Zur Unterflasche gehören zwei weitere, darauf abgestimmte Teile: eine Seilrolle – und ein exakt maßstäblicher Kranhaken, der als Gußteil vorgesehen ist, das in die Unterflasche eingeschraubt wird.
Details zu O99005.12



O99875.03 Laufsteg mit Träger und Geländer Neuheit 2020
Dieser Laufsteg ist maßlich auf die Brücke im Höllental abgestimmt (O 99875.01), könnte aber auch für andere Brücken (Eigenbauten) verwendet werden. Die Träger bieten, falls Anlöten nicht möglich ist, genügend Klebefläche.
Details zu O99875.03



O99875.04 Flansche an Ober-und Unterseite Neuheit 2020
Die Blechträgerbrücke im Höllental – oberhalb des Ravennaviadukts – besteht aus drei bzw. sechs Elementen, die durch breite Knotenbleche miteinander verbunden sind. Aber Knotenbleche genügen nicht. Bei allen Brücken findet man an solchen konstruktiven Trennstellen am Obergurt und am Untergurt auch mehrere Blechebenen unterschiedlicher Länge, die sorgfältig vernietet sind. Um diese Blechstapel leicht und effektiv nachzubilden, wird eine ordentlich große zusätzliche Blechfläche benötigt.
Details zu O99875.04


Letzte Aktualisierung: 17.02.2020