Spur 1

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I91020.01 Lackierschablone für Schienen und Kleineisen Neuheit 2020
Es wird an einer Universal-Lackierschablone gearbeitet, die es ermöglichen soll, das Gleismaterial in nur zwei Arbeitsgängen in einen vorbildgetreuen optischen Zustand zu versetzen: mit nicht mehr glänzenden, sondern holzfarbenen Schwellen – und rostigen Schienen und Kleineisen.
Beim Eigenbau von Gleisen erscheint eine Farbtrennung als leichter möglich, aber was macht man bei industriell gefertigtem Gleismaterial? Kleineisen mit dem Pinsel nachlackieren?
Das Konzept sieht vor, das verlegte, noch nicht geschotterte Gleis holzbraun einzunebeln. Nach dem Schottern wird die mehrteilige Schablone aufgelegt und Schiene nebst Kleineisen rostfarben besprüht. Die Schablone soll keine scharfen Farbtrennkanten erzeugen, sondern minimalen Farbnebel zulassen, denn die Rostpartikel werden ja auch durch den Luftzug verteilt: im Schotter – und auf den Schwellen.
Eine Schablone wäre selbst für gerade Gleise problematisch, weil bei Flexgleisen der Schwellenabstand nicht exakt gleich ist. Viele Modellkonstruktionen sind wie Eisberge: man sieht von außen nur die Spitze, aber nicht den Berg an einzelnen technischen Merkmalen. Das Werkzeug müsste leicht zu verlegen sein – und, weil der Schienenabschnitt aus acht Richtungen zu lackieren ist, hinreichend fest sein, sodass es nicht vom Luftstrahl abgehoben wird. Wie die Schablone flexibel wird, sodass sie universell verwendbar ist, wird derzeit noch ausgetüftelt.
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I98141.06 UIC-Tritte Neuheit 2020
Zum Nachrüsten für Elloks gibt es diese feinen, geätzten UIC-Tritte. Bei der Konstruktion wurde besonders auf die Montagefreundlichkeit geachtet; die beiden Trägerbleche sollten exakt senkrecht stehen. Bei freihändigem Anlöten kann man sich ziemlich sicher sein, daß wenigstens eines der Teile leicht schief stehen würde.
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I98236.40 Rangierertritte V 36 Neuheit 2020
Diese Rangeriertritte wurden von MaK für die V 36.4 entwickelt und sind, weil es bislang kein Spur 1-Modell der V36.4 gibt, eigentlich überflüssig. Aber nicht ganz.
Im Verkehrsmuseum in Nürnberg befindet sich die V 36 108, die mit derartigen Tritten ausgestattet worden ist.
Für die Rangierer war das eine überaus wohltuende Maßnahme. Vermutlich sind auch andere Maschinen entsprechend umgebaut worden.
Die Abschrägungen der Unterkonstruktion sind exakt nachgebildet, ebenso die jeweils vier Senkschrauben.
Die sichere Befestigung ist einfach: kurze 1,0mm-Schrauben werden mit dem Kopf auf die Innenseite gelötet, ein Loch gebohrt und von innen mit einer kaum sichtbaren Mutter angezogen. Oder man bohrt ein kleineres Loch und schneidet ein Gewinde hinein.
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I98260.31 Kühler V 60 mit variablen Lamellen Neuheit 2020
Weil schwer arbeitende Rangierloks (V 60) nur noch selten anzutreffen sind, entgeht dem interessierten Betrachter, dass sich hinter dem Kühlergitter verstellbare Lamellen befinden, die, wenn Kühlung erforderlich ist, horizontal aufgestellt werden. Bei einem Großserienmodell ist das natürlich nicht darstellbar, aber mit feinen Ätzteilen gelingt es.
Der Kühlerbereich wird komplett geöffnet (mit Laubsäge aufsägen und ein geätzter Rahmen eingesetzt, der jeweils zwei Schlitze aufweist, sodass die Lamelle horizontal oder in einer 45 Grad-Neigung hineingeschoben werden kann. Bei horizontalem Einbau sollte ein dazu passendes Kühlergitter verwendet werden, um den Einblick nach innen zu verhindern.
Der Umbau ist optisch und auch akustisch eine ganz feine Sache!
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I98260.32 Gitterstabilisierung Neuheit 2020
Damit das Gitter – es hat ein ordentliches Eigengewicht – nicht im Fahrtwind flattern und an den Verschraubungspunkten herausreißen kann, ist es auf einem Innenrahmen mehrfach verschraubt. Gitter ohne diese Stabilisierung geht nicht. Das Bauteil muss es einzeln geben, weil nicht jeder den Kühler aufsägen wird.
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I98260.33 Luftfilter Neuheit 2020
Perfektioniert wird der kleine Umbau durch einen paßgenauen Luftfilter, ein durchgeätztes Ätzteil, das guten Schallaustritt ermöglicht.
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I98829.01 Stirnleitern Bi 29 Neuheit 2020
Weil die Stirnleitern beim Bi 29 (Hübner/Märklin) besonders gut zu sehen sind, lohnt sich hier eine Verfeinerung.
Leicht montierbare Ätzteile, die wahlweise mit geätzten Sprossen oder Sprossen aus Drahtstücken ergänzt werden, sind eine schöne, wirksame Bastelei.
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I98853.35 Stirnfenster für Umbau-Dreiachser Neuheit 2020
Um das mehr als mühsame exakte Herausschneiden von zwei Fensteröffnungen auf der Gepäckabteil-Seite zu vermeiden, wurden passgenaue Bleche entwickelt, die nach der Lackierung vor die Stirnseiten geklebt werden; mit dieser Lösung kann die Stirnwand wesentlich großzügiger und gefahrloser ausgeschnitten werden. Die feinen Fensterrahmen – Originalstegbreite 1,5 cm – werden nach separater Lackierung (aluminium) in die Vertiefungen eingeklebt.
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I98860.01 Aussichtskanzel für Packwagen, seitlich Neuheit 2020
Wozu die Dachkanzeln von Packwagen ursprünglich dienten, kann man bei mancher Museumsbahnfahrt erfahren: wenn glühende Partikel über den Zug wehen, sich auf der Jacke niederlassen und dort Löcher hineinbrennen. Der Packwagenschaffner fungierte, da sehr viele Wagendächer aus brennbaren Materialien bestanden (Holz, Segeltuch, Teerpappe) neben anderen Aufgaben auch als „Brandwache“. Mit Aufkommen von Diesel-und Elloks entfiel diese spezifische Aufgabe; aber insbesondere wegen wiederkehrender Undichtigkeiten wurden die Kanzeln abgebaut. Da der Packwagen, um beheizt werden zu können, meist hinter der Lok hing, war die Zugbeobachtung nach wie vor erforderlich – aber auch die Beobachtung der Signale!
Daß die seitlichen Kanzeln den Zweck haben könnten, das in der Nachkriegszeit häufige „Fringsen“ zu erkennen, ist wohl eher unzutreffende Spekulation, wenngleich Überfälle auf Züge (insbesondere der berühmte Postraub) ein sehr beliebtes Film-Thema sind…. Es hätte gut sein können, daß, wenn ein Kardinal den Kohlenklau „moralisch legalisiert“, die Bahn Vorkehrungen trifft. Ein Wagen mit einer solchen Kanzel, die eine einfache Holzkonstruktion ist, ist in Koblenz-Lützel zu besichtigen.
Um auch in kleinen Spurweiten die Kanzel leicht verglasen zu können, kam nur eine Ätzkonstruktion in Betracht. Die kleine Abstützung wurde nicht vergessen.



I98908.05 Rauchsammelkasten Tuttlingen mit beweglichen Blechen Neuheit 2020
Um die Feinstaubverbreitung im Schuppen zu begrenzen, muß der Rauchsammelkasten den Schornstein der Lok umfassen. Die Stirnseiten sind im unteren Bereich aus Lamellen gebildet, die bei der Berührung mit dem Schornstein ausweichen. „Hängt ihn höher“, mußte bei der Installation der Kästen bisher gesagt werden. Doch nun gibt es eine Bauteilvariante mit beweglichen Lamellen. Statt unzähliger kleiner Drahtschlingen sollten sie mit einzusteckenden Ätzteilen verbunden werden. Da sich diese Methode aber nur für Leute mit viel Zeit und noch mehr Geduld eignet, man im Schuppendachbereich ohnehin nicht viel sehen kann, ist es ein sinnvoller Kompromiß, die Lamellen auf der Innenseite mit einem schmal geschnittenen Tesastreifen zu verbinden. Die Ätzteile werden nur noch einseitig angesetzt, sind aber funktionslos.
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I99005.02 Bekohlungskran Bw Ottbergen (mit Anbau) Neuheit 2020
Exakt nach dem großen Vorbild entsteht dieses Kran-Modell mit allen
spezifischen Merkmalen des großen Vorbildes: teils betonierter, teils ziegelgemauerter Kransockel; Kranplattform aus überstehenden H-Profilen. Besonderer Wert wurde auf die Funktionalität gelegt: das Kranhaus muß sich leicht drehen lassen, die Achse (Messingrohr) muß exakt senkrecht stehen; ansonsten würde das Kranhaus eiern. Und das würde man bei der Größe deutlich sehen.
Eine leicht montierbare Ätzkonstruktion (Neusilber, 0,5mm stark) mit eingelegten Kugellagern (oben und unten) garantiert diese Funktionen. So kann nicht nur ein Faden durchgeführt werden; außerdem ist die Drehbarkeit vorgesehen, was auf verschiedenste Weise realisiert werden kann (Kettenantrieb, Handkurbel, elektrisch). Echte Spielfreude kommt auf, wenn der Kran über einen einfachen Kettenantrieb vom Anlagenrand aus bedient wird. Praktisch erprobt und daher empfehlenswert ist der Kettenantrieb von Fa. Fohrmann.
Sehr schöne Aufnahmen aus Ottbergen finden sich hier und hier.
Die direkt daneben stehende Kranladerunterkunft gehört eigentlich dazu, wird aber im Laufe der Zeit als separater Bausatz realisiert werden. Wie baut man ein solches Objekt materialsparend – und zugleich mit vorbildgemäßen Details, wie den außen vorstehenden Profilen (Skelettbauweise)?
Etwa aus mehreren, einzeln zugeschnittenen Messingprofilen, die dann doch nur schwer auszurichten und zu verbinden sind? Eine Mischbauweise sorgt für Präzision, leichte Umsetzung und gute Lackierbarkeit mit den nötigen Farbtrennungen.
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I99005.11 Unterflasche Neuheit 2020
Nicht alle, aber viele Bekohlungskräne hatten eine sogenannte Unterflasche: das Seil lief über eine zweite, untere Seilrolle, sodaß der Kran mit halber Kraft dieselbe Tragkraft entwickeln konnte. Bzw. bei gleicher Kraft die doppelte Tragkraft hatte. Das feine Teil wird aus mehreren Ätzteilen zusammengebaut.
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I99005.12 Kranhaken Neuheit 2020
Zur Unterflasche gehören zwei weitere, darauf abgestimmte Teile: eine Seilrolle – und ein exakt maßstäblicher Kranhaken, der als Gußteil vorgesehen ist, das in die Unterflasche eingeschraubt wird.
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I99108.03 Rawie-Prellbock mit Doppel H-Profil Neuheit 2020
Den schon im Programm befindlichen Rawie-Blechprellbock gibt es nun in einer technischen Variation: mit einem stabilen Querträger aus zwei verschweißten H-Profilen, der neben den mit 40mm Gummiplatten bestückten Seitenpuffern auch den in der Mitte befindlichen Zentralpuffer aufnimmt.
Prellböcke dieser Bauart gibt es nicht nur bei der Deutschen Bahn, sondern bei diversen Privatbahnen (HGK, Hamburger Hafenbahn).
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Letzte Aktualisierung: 17.02.2020