Spur H0

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HO73003.04 Klimaschneepflug „Altenbeken“ Neuheit 2020
Zwei außergewöhnliche Schneepflüge waren in Altenbeken beheimatet: ein Klimaschneepflug der Bauart „Linz“, von denen es recht viele Exemplare gab. Ein wirkliches Unikat war – sehr wahrscheinlich – der auf einem Steifrahmentender aufgebaute Schneepflug. Weil für das HO-Modell keine Lok „geschlachtet“ werden soll und die Abänderungen am Tenderaufbau zu umfangreich wären, wurde ein neuer Aufbau geschaffen: eine solide, filigrane und stabile Ätzkonstruktion – was auch für das Führerhaus gilt. Umstritten ist, worum es sich bei den auf Steifrahmentendern aufgeschraubten Platten handelt, die bei dem Schneepflug auch noch erkennbar sind: einerseits sollen sie vor Beschuß schützen, nach anderer Auffassung reiner Frostschutz.
Der Fahrwerksrahmen stammt aus dem Hause Gützold. Darauf ist ein neues, antriebsloses Fahrwerk abgestimmt, das für gute Laufeigenschaften aus unechten Drehgestellen besteht.
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HO98044.25 Kohlenkastenaufsatz Neuheit 2020
Die Kohlenkästen vieler 44er wurden mit Aufsätzen versehen, um mehr Kohle laden zu können, wobei verschiedene Bauformen zu erkennen sind. Die Schwierigkeit, ein Ätzteil auf dem Kohlenkasten anzukleben – die Klebefläche ist nur 0,15mm breit, führte dann zu einem neuen Kohlenkasten, der gegen den Vorhandenen (nur aufgesteckt) getauscht wird.
Schöner Nebeneffekt: die Spanten an den Seiten und der Rückseite sind nur noch 0,2 mm stark. Die neue Konstruktion ermöglicht eine Variante mit durchbrochenen Spanten.
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HO982102.10 Rahmenfrontplatte mit Rangiergriffen Neuheit 2020
Um die Aussparung in der Rahmenfrontplatte zu verschließen, könnte man paßgenaue Teile einsetzen, kommt aber um Spachteln und Schleifen sicherlich nicht herum. Einfacher dürfte es sein, die Puffer zu entfernen, ein 0,2mm dünnes Blech davorzusetzen, das bereits alle nötigen Anbauteile berücksichtigt: Puffer, Pufferplatten, Rangiergriffe, Luftleitungen. Zudem könnte das Blech relativ leicht mit einer Warnlackierung versehen werden. Die Bilderstrecke zeigt, welche Variationen im Detail denkbar sind.
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HO98220.62 Dachlüfter für M 62 Neuheit 2020
Auf Kundenwunsch wurde der Teilesatz HO 98220.61 spezifiziert. Der Dachlüfter ist nun durch Lamellen abgedeckt, die in die gewünschte bzw. bevorzugte Position gestellt werden können.
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HO98247.10 Gitterflächen für Siemens „Vectron“ Neuheit 2020
Die Dieselloks der Baureihe 247 „Vectron“ haben an den Seiten recht grobmaschige Gitterflächen, die an ihren Rahmen am Gehäuse angeschraubt sind. Solche Partien sind in der industriellen Produktion nur mit Schwierigkeiten bzw. Einschränkungen realisierbar, und erfordern spezielle Lackierungen oder Bedruckungen. Sieben bzw. fünf Ätzteile pro Seite sind aber auch nicht ganz einfach, müssen exakt ausgerichtet und sicher verklebt werden, liefern aber ein perfektes Erscheinungsbild. Die dahinter sichtbaren Bauteile wären erkennbar, die Innenraumbeleuchtung auch.
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HO98247.11 Lüfterabdeckung für Siemens „Vectron“ Neuheit 2020
Die rechteckigen Lüfterabdeckungen sind bei der Baureihe 247 nur auf einer Seite angeordnet und werden als durchbrochenes Ätzteil realisiert, womit für Loks mit Sound der Schallaustritt ermöglicht wird. Siemens hat für die Eurorunner ER 20 wohl die gleichen Bauteile verwendet, sodaß auch diese Maschinen damit verfeinert werden können.
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HO98265.24 Rahmenfrontplatte und Tritte für MaK-D-Kuppler (Heljan) Neuheit 2020
Mit dem Einbau eines neuen Wipplager-Fahrwerks durch Holger Gräler ergab sich eine ganz neue Sachlage: für die bruchempfindlichen Teile der Aufstiege/Ecktritte mußte Ersatz geschaffen werden, wobei auch ein paar Fehler behoben werden: die große Aussparung für die Kupplung verschwindet, und die zu kleinen Anhebeösen kommen auf Idealmaß. Es ist wohl ein serienmäßiger Fehler, daß die Vorderkanten der Aufbauten nicht in einer Linie mit der Vorderkante der Pufferbohlen liegen. Den markanten Überstand der Umläufe beträgt im Original 20 cm.
Die dreieckigen Abstützungen, die die Pufferstoßkräfte ableiten, sind mit 3,2mm Höhe deutlich zu niedrig (Soll-Maß: 5,2mm), das Loch darin somit auch zu klein.
Ein davor gesetztes Ätzteil (HO 98265.26) hat große optische Wirkung.
Der Umbausatz muß also gleich mehrere Funktionen (auch die Korrektur der Längenfehler) erfüllen – und wegen der Demontageschwierigkeiten (das Führerhaus ist kaum abnehmbar) in besonderem Maße anwenderfreundlich sein. Wenn man schon bei der Führerhausdemontage scheitert und verzweifelt, droht der Lok ein Restleben in der Schachtel oder auf dem Abstellgleis. Die Pufferbohle muß also getauscht werden können, ohne die Aufbauten abzunehmen.
Die neuen Teile sind aufeinander abgestimmt und bilden eine Baugruppe für sich; die von vorn angesetzt werden können. Nicht nur bei einem Rangierunfall wäre der Austausch leicht möglich.
Der Umbau bewirkt, daß die U-förmigen Griffbügel statt 6 mm nur noch 4 mm Abstand haben.
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HO98265.25 Umlaufverlängerung Neuheit 2020
Die Umläufe sind im Bereich der Aufstiege zu kurz und auch zu schmal. Auch damit erklärt sich die Überbreite der Griffbügel. Wegen der Demontageproblematik und den guten Bedruckungen scheidet die Möglichkeit aus, die Kopfteile des Umlaufs komplett zu ersetzen. Es müssen also exakt paßgenaue Teile angesetzt werden, aber nicht zwingend. Über eine Kompromißlösung wird nachgedacht.
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HO98265.26 Pufferabstützungen separat Neuheit 2020
Die optisch markanten Pufferabstützungen sind nicht nur im Umbausatz HO 98265.24 enthalten, sondern gibt es hiermit auch als separate Teile, um optische Verfeinerungen mit kleinem Aufwand realisieren zu können.
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HO98265.27 Blindwellenträger Neuheit 2020
An der Stelle, wo die Blindwelle sitzt, ist im Rahmen eine recht hohe Aussparung, um die Blindwelle nach unten ausbauen zu können: so wie einen Radsatz auch. Ein Rahmenbruch würde genau an dieser Stelle erfolgen: und das nicht nur wegen des Lokgewichts, sondern auch wegen der von der Blindwelle ausgehenden Kräfte. Die Aussparung wird mit diesen optisch markanten Trägern verschlossen; jeder Träger ist mit insgesamt 12 dicken Schrauben am Rahmen angeschraubt.
Die 0,5mm starken Neusilber-Ätzteile haben eine Aussparung, um sie ohne Demontage ansetzen zu können.
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HO98265.28 Blindwellenträger Neuheit 2020
Die projektbezogene Besichtigung der drei nächstgelegenen MaK ergab, daß dieses Bauteil bei allen Loks unterschiedlich ausgeführt ist. „Technische Änderungen vorbehalten“, heißt es oft: und noch öfter geschieht es, sodaß es auch dem größten Konstrukteursteam unmöglich wäre, alle denkbaren und sinnvollen Variationen zur realisieren. Wenn es ein Zurüstteil gibt, zudem in zwei Varianten, kann man da eigentlich nicht meckern.
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HO98265.30 Seitengeländer Neuheit 2020
Diverse Loks/Baureihen wurden mit Seitengeländern nachgerüstet, so auch verschiedene MaK-Lokomotiven. Ausnahmsweise ist der Anbau eines Seitengeländers mal einfach, weil die Stützen außen am Umlauf liegen und keine Löcher gebohrt werden müssen. Die Verbindung mit dem Lokgehäuse erfolgt ausschließlich über eine „Unterflur-Klebefläche“. Somit gibt es keine sichtbaren Klebestellen. Bei bewußt sparsamer, kleinflächiger Verklebung fiele bei einer Kollision das gesamte Bauteil ab, was den Vorteil hat, es nicht geradebiegen oder ersetzen zu müssen. Weil diese Geländer nicht einheitlich sind, wären, allerdings nachfrageabhängig, verschiedene Varianten denkbar.
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HO98265.35 Kaminverkleidung Neuheit 2020
Ob die notwendige Kaminverkleidung als Gußteil oder als vorgebogenes Ätzteil realisiert wird, ist noch offen.
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HO98265.36 Kaminverkleidung flach Neuheit 2020
Wer eine bestimmte Lok in originalgetreuem Zustand haben möchte, muß auf viele voneinander abweichende Details achten. Die in Kassel (Hessencourrier) befindliche frühere KBE-Lok hat eine kantige und flache Kaminverkleidung, die man beinahe übersehen könnte. Vorgesehen als Ätzteil.
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HO98450.01 Klapptritte für „Esslinger“ Neuheit 2020
Weil die Klapptritte der Esslinger Triebwagen (Brekina) angespritzt sind, ist eine farbliche Hervorhebung nicht unproblematisch. Durch genau passende, geätzte Trittflächen, die separat lackiert werden können (grau/aluminium/schwarz), erhalten die teilweise einfarbig lackierten Fahrzeuge kleine, feine „Farbtupfer“. Die Platine enthält acht Trittflächen sowie zwei weitere als Reserve. Eine Alternativlösung gibt es unter HO 98450.02.
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HO98450.02 Klapptritte für „Esslinger“ Neuheit 2020
Mit diesem Bauteil werden zwei optische Ziele erreicht: farbliche Absetzung der Trittstufenträger – sowie der vorbildgemäße Durchblick. Die vorhandenen Tritte werden dazu herausgetrennt und das neue, separat lackierbare Teil davor gesetzt.
Die Platine enthält fünf Elemente, eines als Reserve.
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HO98450.03 Ladetritte für „Esslinger“ Neuheit 2020
An den Gepäckraumtüren sind am Brekina-Modell Ladetritte angesteckt; das etwas überdimensionierte Spritzgußteil kann durch diese Ätzkonstruktion ersetzt werden. Das neue Bauteil hat dieselben Stichmaße, sodaß die vorhandenen Löcher weiterverwendet werden.
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HO98667.25 Polyestertür für Gbs (Exacttrain) Neuheit 2020
Da die Türen dieser Wagen minimal andere Abmessungen haben als bei den Konkurrenzmodellen, war die Schaffung einer Bauteilvariante notwendig.
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HO98703.17 Schwenkwände geschweißt mit Dreiecken Neuheit 2020
Die Schwenkwände der Dampfschneeschleudern sind zwar massive Bauteile, die durch Stellstangen in der vorgegebenen Position stehen, aber dennoch nicht sicher vor Kollisionen und Beschädigungen. Die Schneeschleuder in Schwerin hat auf der rechten Seite eine geschweißte Schwenkwand – vermutlich gab es da einen größeren Schaden, der einen Neubau erforderte. Der kleine Unterschied ist nun auch im Modell darstellbar.
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HO98842.03 klappbare Trittstufen (ACME) Neuheit 2020
Diese Trittstufen sind auf die Wagen von ACME abgestimmt. Gleiches Bauteil: aber bei jedem Hersteller hat es andere Maße.
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HO98907.04 Gitterroste mit Punktkontakten im Standardgleis Neuheit 2020
Damit auch andere Modellbahner ihr Betriebswerk mit zeitgemäßen Gitterrosten (auf Schienenoberkante) ausrüsten können, erscheint diese Sonderanfertigung im Katalog. Diverse technische Sachzwänge waren zu beachten: leichter Einbau, Austauschbarkeit der 0,3mm-Ätzteile mit den Punktkontakten, weil sie sich irgendwann abgenutzt haben werden, leicht aufsetzbare Gitterroste, die keinen Kurzschluß herbeiführen dürfen.
Natürlich muß alles gut und originalgetreu aussehen!
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HO98907.05   Punktkontakte für Drehscheiben-Strahlengleise Neuheit 2020
Die 26m-Drehscheiben von Fleischmann (Flm 6152) und Märklin (Mä 7286) sind eine Gemeinschaftsproduktion, unterscheiden sich aber u.a. bei den ansteckbaren Randstücken. Die Randstücke weisen als Punktkontakt-Ersatz ein meterlanges Riffelblech auf, ein Kompromiß, bei dem die Vorbildtreue zu kurz kommt. Das läßt sich relativ leicht ändern, mit dem Ziel, den unverzichtbaren Holzbohlen-Laufgang realisieren zu können.
Statt der Märklin-Randstücke (Mä 7287) werden die Fleischmann-Randstücke (6153) verwendet, die auf unterschiedliche Weise mit Punktkontakten versehen werden können.
Das Bauteil HO 98907.05 ist ein Ätzteil, das vorn in die Verriegelung eingesteckt wird; die Verriegelung muß abgeflacht werden. Zum Schuppen hin ist eine Klaue, die über den ersten Punktkontakt des Anschlußgleises gedrückt wird und durch Untermaß klemmt und für Kontaktsicherheit sorgt. Mehrere Punkte werden hochgefaltet. Außerdem werden beidseitig Querlaschen hochgefaltet, auf die aus 0,5 mm starkem Polystyrol oder Holz der Personalweg aufgelegt wird.


HO98907.06 Punktkontakte für Drehscheiben-Strahlengleise Neuheit 2020
Unter HO 98907.06 ist eine Alternative projektiert, deren Betriebstauglichkeit noch offen ist, aber auch Vorteile hat: eine kleine Bohrschablone wird unter das Fleischmann-Randstück gelegt und Löcher für die Punktkontakte gebohrt.
Die Punktkontakte können dabei niedriger sein. Das Ätzteil mit den Punktkontakten wird unterflur mit dem sich anschließenden Gleis verbunden.




HO98917.51 Schuppentore „Bochmann“ mit weißen Fenstergittern Neuheit 2020
Auf vielen Betriebsfotos ist deutlich zu erkennen, daß die kleinen Fensterscheiben in hellem Fensterkitt eingefaßt waren. Wie aber bekommt man, wenn das Tor selber grau oder grünlich lackiert ist, noch eine zweite Farbe aufgetragen – zudem auf so feinen Strukturen? Mit dem Pinsel sicherlich nicht. Und wenn man es versucht, wird das Ergebnis überaus enttäuschend sein. Diverse Versuche waren nötig, um das perfekte Tor zu erreichen: u.a. durch Einschieben separat lackierter Teile, die aber entweder klemmten bzw. zugleich beim Einschieben auch noch ihre Farbe verloren haben. Ob es vielleicht mit „moderner Technik“ gelingt? Verpartnernung von Farbdrucker und 3D-Drucker? Nein. Es gelingt nur mit Aufwand: „etwas“ mehr Aufwand als bei den bisherigen Toren. Die benötigte Materialfläche verdoppelt sich, aber man bekommt eben auch weltweit einzigartige Tore, die nicht spielzeughaft, sondern absolut echt aussehen. Außen und innen.
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HO98917.52 Schuppentore „Bochmann“ mit weißen Fenstergittern und Fluchttür Neuheit 2020
Natürlich muß es auch eine Torvariante mit Fluchttür geben, die zu den neuen Toren 98917.51 stilistisch paßt.


HO98917.53 Lackierschablone für Gitter Neuheit 2020
Um die Blechebenen nach der Lackierung mit kleinen Lötpunkten verbinden zu können, müssen verschiedene Partien des Blechs abgedeckt werden. Im ersten Lackiervorgang wird 98917.53 benötigt, für die Lackierung des Holzbereichs 98917.54.


HO98917.54 Lackierschablone für Holzbereich Neuheit 2020
Nach der Lackierung der Sprossenfenster müssen diese natürlich abgedeckt werden: dazu wird diese zweite Schablone benötigt. Beide Schablonen ermöglichen eine effektive und präzise Bearbeitung auch größerer Tormengen.




HO98925.02 Drehscheibenwärterhaus Bebra Neuheit 2020
Weil die nördliche Drehscheibe in Bebra in Wirklichkeit eine 26m-Drehscheibe ist, paßt das kleine Wärterhäuschen zur Märklin/Fleischmann-Drehscheibe. Natürlich ist das Modell eine filigrane, detailreiche Ätzkonstruktion.
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HO98927.01 Drehscheibenwärterhaus „Ottbergen“ Neuheit 2020
Durch die Diagonalprofile hebt sich das Wärterhaus in Ottbergen von der Standardform ab. Und weil in Treysa ein fast baugleiches Wärterhaus –(mit gleicher Länge) vorhanden ist, mit farblich abgesetzten Profilen, wurden beide Häuser bzw. beide Drehscheiben von der „Maschinenfabrik Deutschland“ gebaut. Es bietet sich an, andere Drehscheiben damit ausstatten zu können. Die bewährte Ätzkonstruktion ermöglicht nicht nur die leichte Farbtrennung, sondern auch das Abnehmen des nur aufgerasteten Daches. Es gibt minimale Unterschiede; Ottbergen hatte zwei Schiebetüren, Treysa nur eine Schiebetür.
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HO98956.15 Stellwerk Cornberg Neuheit 2020
In Kassel wird eine sehenswerte Großanlage mit dem Thema „Bebra“ aufgebaut.
Auch die Umgebung wird nachgebildet. Für das darauf befindliche Stellwerk „Cornberg“ an der Cornberger Rampe, das es dort als 3D-Druck-Bausatz gibt, sind paßgenaue Ätzteile (Fensterrahmen des Bedienraumes) geschaffen worden. Originalfotos vom Stellwerk und seiner Bedeutung gibt es hier.
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HO99005.20 Universal-Kransockel Neuheit 2020
Es gab sehr viele verschiedene Bekohlungskräne, mit und ohne Haus, aber noch zahlreicher bzw. unterschiedlicher waren wohl die Kransockel. Der eine Kunde wünscht einen Betonsockel, der andere einen aus Ziegel gemauerten Sockel. Der Sockel in Neuenmarkt-Wirsberg hat recht breite Seiten, der in Hausach war sehr, sehr schmal, und der Sockel aus Kirchhain (der Kran wurde in Bochum-Dahlhausen wiederaufgebaut) hatte Kantenlängen von 2,4 Metern, also eine mittlere Größe.
Einen Sockel selber basteln, und zwar so, daß der Kran sich drehen kann, ohne zu eiern, ist nicht ganz einfach. Aus Polystyrol ist er vielleicht schnell gebaut, aber das Material unterliegt stärkerer Abnutzung – und der Kran eiert irgendwann. Aus Metall bauen, ist mit größerem Aufwand verbunden.
Eine gute Idee kommt manchmal, aber nicht immer – aber vielleicht ist es ja eine gute Idee, einen Universal-Kransockel zu schaffen, damit der Nachbau nach eigenen Wünschen einfach gelingt und gut wird? Eine Ätzkonstruktion liefert die nötige Präzision und Stabilität, um ein Messingrohr exakt zu führen: es steht damit senkrecht und eiert nicht. Zusätliche Ebenen ermöglichen den Einbau von Flanschlagern. Ein Faden kann durchgeführt werden, und für das 5,0mm-Rohr gibt es Kegelzahnräder, um den Kran vom Anlagenrand aus feinfühlig drehen zu können. Dieser Sockel kann nun mit Mauerplatten oder in vielfältiger anderer Weise gestaltet werden. Auch die Höhe wäre regulierbar, indem Polystyrolplatten angepaßt und untergelegt werden. Sofern für den Kran nach dem sich ganz frisch entwickelnden Baukastensystem Plattformen benötigt werden, greifen Laschen am oberen Rand des Sockels in entsprechende Schlitze in der Plattform ein.
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HO99005.21 Plattform mit Geländer Neuheit 2020
Oft waren die Plattformen aus Beton – aber nicht immer. Es gab nicht nur in Ottbergen Stahlprofilkonstruktionen mit Holzbelag. In jedem Fall hängen die Abmessungen des Geländers von den Abmessungen der Plattform ab; beides muß zusammenpassen, weshalb eine Ätzkonstruktion sinnvoll ist.
Nachfrageabhängig könnte eine Auswahl verschiedener Plattformen mit geätzten Geländern entstehen.


HO99005.22 Kranhaus mit stehenden Fenstern Neuheit 2020
Der Hauptunterschied bei den achteckigen Kranhäusern sind die Fenster: teilweise hochkant stehend, teilweise horizontal liegend. Wir vervollständigen das Baukastenprinzip durch einzeln erhältliche Kranhäuser, zu denen Ausleger und Dach gehören.


HO99005.23 Kranhaus mit horizontalen Fenstern Neuheit 2020
Nicht nur in Ottbergen, auch in Altenbeken gab es einen Kran mit horizontalen Fenstern.


HO99300.24 Handkurbelantrieb Neuheit 2020
Mit Drehscheiben ist es ähnlich wie mit Großflughäfen oder Tiefbahnhöfen: in Gedanken ist alles schnell geplant und begonnen, nur die Realisierung braucht etwas länger. Und dann kommen noch die vielen kleinen technischen Probleme, die niemand gesehen hatte. Schrittmotoren kennt jedes Kind – aber wer kann die nötige, umfangreiche Technik einbauen und in Betrieb setzen? Viele Träume scheitern an den unüberwindbaren realen Gegebenheiten. Da hat man viel Geld ausgegeben für high-tech – und hat nichts davon.
Die technologische Überfütterung hat schon manchen Modellbahner verzweifeln lassen. Manchmal hilft ein Perspektivwechsel – oder der Blick zum Vorbild, wie man es dort gemacht hat. Die sündhaft teure Umrüstung mancher Drehscheibe diente der Personaleinsparung, erwies sich dann doch nicht als gewinnbringend.
Was spricht dagegen, als Modellbahner den vakanten Posten des Drehscheibenwärters zu wählen? Wozu teure Elektronik, wenn man zwei Augen und Fingerspitzengefühl hat? Der neue Handkurbelantrieb wurde geschaffen, um ungetrübte Spielfreude zu gewinnen! Und wenn man wirklich mal zu weit gedreht hat, macht man es wie bei der großen Bahn: nach Augenmaß ein Stück in die andere Richtung. Alle wollen etwas sparen: warum spart man nicht an dem, was Zeit kostet und Ärger macht?








HO99844.01 Blechträgertrogbrücke „Sarreguemines/Saargemünd“ Neuheit 2020
Im Bahnhof Sarreguemines bzw. Saargemünd zweigt die 1869 eröffnete Strecke nach Bitsch ab. Die französische Stadt kam nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 unter deutsche Verwaltung.
Die Brücke wurde 1895 gebaut. Damals wurde die Strecken nach Bitsch und Zweibrücken (Pfalz) höher gelegt, um eine Kreuzung mit der neuen Strecke Saargemünd - Mommenheim - Strassburg zu vermeiden. Diese Brücke wurde von der Firma de Dietrich, die nicht nur Schienenfahrzeuge herstellte, für die Reichseisenbahnen in Elsass-Lothringen gebaut.
Einstmals drei Gleise führten im Winkel von etwa 30 Grad über die Hauptstrecke, sodaß die noch heute vorhandenen Widerlager besonders lang sein mußten – mit einer Aussparung für einen Weichenhebel. Für neun Brückenüberbauten wurden also achtzehn Brückenbögen errichtet, die unterschiedliche Längen aufweisen: zwischen 19 und 23 Metern.
Die nördlichen Bögen sind etwa 50 cm höher als die nach Süden zeigenden Bögen! So schön das Brücken-Ensemble ist, so problematisch ist allerdings auch die Modellumsetzung. Denn mit einem Bausatz sollten nicht nur die rechtwinklige Überbrückung möglich sein, sondern auch im Winkel von 30 oder auch 60 Grad. Das Bodenblech wurde multifunktionell konstruiert, daß diese drei Winkel möglich sind. Und wenn man es umdreht, wären auch Winkel von 210 und 240 Grad möglich. Technisches Neuland betreten wir, um die Seitenwangen auf der Längsachse zueinander versetzen zu können.
Die nummerierten Querträger sind daher geteilt, werden in die Seitenwangen eingefädelt und diese dann auf das Bodenblech gesetzt, sodaß eine echte Stellprobe möglich ist. Das funktioniert nur durch ein ausgeklügeltes Baukastenprinzip.
Der nicht unattraktive untere Bereich, den man auf der Anlage kaum einsehen kann, wird zugunsten eines leichten Zusammenbaus etwas vereinfacht. Für die Widerlager ist Folgendes vorgesehen: eine geätzte Grundkonstruktion liefert Stabilität und geometrisch richtige Positionierung der Widerlager, die optische Gestaltung (Ziegel oder Steinblöcke) erfolgt mit Mauerplatten.
Die Bilder von Jörg Klawitter sind eine schöne Vorlage und zeigen, wie es im Modell aussehen kann.
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Letzte Aktualisierung: 18.02.2020