Spur HO

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HO73086.01 Unterwagen für 10-Tonnen-Wyhlen-Kran (Fleischmann) Neuheit 2019
Die Firma Eisenbau Wyhlen lieferte ab 1938 40 10-Tonnen-Kräne mit Handantrieb, die aber im Laufe der Zeit in verschiedener Weise modernisiert und umgebaut wurden (u.a. Dieselmotor). Kann man aus dem "Einfach-Modell" von Fleischmann in Zeiten härtester Qualitätsanforderungen noch etwas machen? Ja - man kann. Der Oberwagen ist recht gut und muss chromoxydgrün umlackiert und der Drehpunkt an die richtige Stelle versetzt werden. Zudem braucht man nur noch einen neuen Unterwagen. Der entsteht als komplette Ätzkonstruktion mit vielen feinen Details, u.a. sind die Deckel beweglich, unter denen die Puffer liegen, wenn sie nach innen geklappt worden sind, sodass der Kran dichter an das zu hebende Objekt herankommen kann.
Der Oberwagen erhält eine geätzte Plattform mit feinen Geländern, die übrigens von Kran zu Kran unterschiedlich waren. Der Oberwagen wird angeschraubt; für besonders leichtgängige Drehbarkeit wurde der Einbau eines Kugellagers vorgesehen.
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HO73086.02 Kranschutzwagen (Pwg pr 14) Neuheit 2019
Den Wyhlen-Kränen (HO 73086.01) waren verschiedenste Niederbordwagen als Schutzwagen beigestellt worden, wie man hier sehen kann - hilfsweise ist auch der Klm 505 (HO 63057) verwendbar. Der Kran in Neuenmarkt-Wirsberg hat einen ganz besonderen Schutzwagen: an der Federlänge, der Länge, dem Achsstand und der (asymmetrischen) Position der Kastenstützen ist zweifelsfrei zu erkennen, dass er aus einem Pwg pr 014 entstanden ist. Der Wagenaufbau besteht komplett aus Ätzteilen - mit allen Besonderheiten des Vorbilds (unterschiedlich weit auseinander liegende Stirnprofile, Handgriffe oben an einer Stirnwand, etc.). Ursprünglich sollte der Fleischmann-Pwg als Spenderfahrzeug (Untergestell) herangezogen werden, was sich aber - schon wegen der Höhe der Achshalterbleche - als sehr aufwändig und wenig sinnvoll erwiesen hat. Um Gestaltungsfreiheit zu schaffen und andere Untergestelle (andere Fabrikate, verlängertes G 10-Fahrwerk o.ä.) zu verwenden zu können, sind Aufbau und Fahrwerk als zwei Baugruppen vorgesehen. Die perfekte Ergänzung ist HO 73086.03.
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HO73086.03 Wagenboden Kranschutzwagen (ex Pwg pr 14) Neuheit 2019
Wie schön muss ein Wagenboden wirklich sein? Natürlich kann man jedes Modell auf "HP 1-Niveau" bringen, das aber verschlingt nicht nur viel Zeit. Hier geht es darum, das wirklich Wichtige umzusetzen: Maßstäblichkeit, Detailreichtum, Stabilität und allem voran: Montagefreundlichkeit. Der Wagenboden ist eine schlichte Ätzkonstruktion mit Aussparungen in den Außenlangträgern, um hier die Achslager von Weinert, Artnr. 9046, einsetzen zu können. Die Konstruktion ist auf Radsätze mit 23mm Spitzenweite ausgelegt; bei Bedarf wäre eine Abwandlung für 22mm-Radsätze möglich. Ob die Gewinnung der Federpakete vom Fleischmann-Untergestell (Pwg pr 014) funktioniert, muss noch erprobt werden.
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HO83066.21 Packwagen bay 21 Neuheit 2019
Von 1906 bis 1971 waren die bayrischen Packwagen Pwg bay 06/13/21 im Einsatz. Diverse Detailabweichungen (Radstand, Oberlicht, Achshalter) erschweren eine stimmige Umsetzung als Modell. Daher führt eine Ätzkonstruktion nach Baukastenprinzip zu den besten Ergebnissen. Einen Teil der Wagen könnte man, wenn man beim Untergestell kompromißbereit ist, auf einem Pwg pr 014 aufbauen.
Die Ätztechnik ermöglicht auch die stimmige Nachbildung solcher Details wie der Leinenhalter.
Modellstatus: "under construction".
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HO98018.20 Tenderleitern Neuheit 2019
Die bewährte Methodik, feinste Tenderleitern leicht und schnell zu montieren, wurde auch auf die 18.3 angewendet. Exakt nach dem Vorbild ist dieser Teilesatz entstanden. Bemerkenswert ist, dass Leiterbreite, Leiterhöhe, Sprossenabstand etc. von Baureihe zu Baureihe deutlich voneinander abweichen.
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HO98018.33 Kohlenkasten 18 323, auf Liliput passend Neuheit 2019
Die drei vom BZA Minden eingesetzten Loks der BR 18.3 wiesen diverse Detailunterschiede auf. Besonders augenfällig waren die erhöhten Kohlenkästen, bei denen die (2, 3 bzw. 4)Spanten unterschiedlich geformt und positioniert waren.
Ein montagefreundlicher Umbausatz wurde gewünscht. An den beiden erhaltenen Maschinen (in Mannheim und Offenburg) wurde Maß genommen, um eine perfekte Konstruktion zu bekommen. Die Spanten sind nur 0,2 mm dünn und werden paarweise eingesetzt, sodass die Gefahr der Schräglage beim Anlöten ausgeschlossen ist.
Ursprünglich sollten die vorhandenen Kohlenkastenwände abgetragen werden, um an gleicher Stelle die vergleichsweise hauchdünnen neuen Teile aufzusetzen. Das aber ist handwerklich viel schwerer als gedacht. Der Gewichtsverlust war ein weiterer Grund, darauf zu verzichten. Die neue Konstruktion kann über den Kohlenkasten gestülpt werden. Die dafür nötigen Maßabweichungen liegen im Bereich von wenigen Zehntelmillimetern und sind somit der viel bessere Weg.
Die 18 323 in Offenburg hat nur zwei dreieckige Spanten.
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HO98018.36 Kohlenkasten 18 316, auf Liliput passend Neuheit 2019
Die im Mannheimer Technoseum erhaltene 18 316 hat drei ausgerundete Spanten. Im Vergleich zur 18 319 beginnt die Ausrundung weiter oben.
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HO98018.39 Kohlenkasten 18 319, auf Liliput passend Neuheit 2019
Die nicht mehr existierende 18 319 hatte vier Spanten pro Seite. Acht Spanten anzulöten, ohne dabei die Nachbarn wieder abzulöten, dürfte schwierig sein. Die Konstruktion mit Montagehilfen macht es aber sehr leicht.
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HO98023.02 Pufferbohlenteile für BR 23 (Roco) Neuheit 2019
Mit wenigen Handgriffen lassen sich die Pufferbohlen der BR 23 "aufhübschen". Die Trittfläche vorn auf der Pufferbohle wird durch das feine Ätzteil ersetzt; neue Puffer und Rangierstangen kommen aus dem Weinert-Programm. Die Trittstufenträger werden U-förmig gefaltet und doppellagige durchgeätzte Tritte aufgesetzt.
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HO98031.20 Tenderleitern für SNCF 241 P und DR 18 314 Neuheit 2019
Weil die Reichsbahn-Lok 18 314 zeitweise mit einem französischen Tender gekuppelt war, ist auf Kundenwunsch eine filigrane Leiter entstanden.
Weil auf und auch unter dem Tender Stecklöcher gebohrt werden müssen, beinhaltet der Teilesatz eine Bohrschablone.
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HO98042.20 Tenderleitern für BR 042 (Öltender) Neuheit 2019
Auch für die Ölloks der BR 042 gibt es feine Tenderaufstiegsleitern. Wie im Original sind sie wegen der Bodenanschlüsse (Ölzuführung) unterbrochen bzw. zweiteilig.
Die Bauteile dürften wohl auch für die 01.10 Öl passen.
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HO98050.23 Tenderaufbau BR 50 (2'2'T 26) Neuheit 2019
Die Entstehung dieses geätzten Tenderaufbaus hat mit den Schwierigkeiten zu tun, die bei der Entwicklung der Klappen auf dem Kohlenkasten der Dampfschneeschleuder auftraten. Diese Klappen sehen auf den ersten Blick total simpel aus, haben es aber in sich: bis sie sich in die vorhandenen Aufnahmen einsetzen und klemmfrei bewegen lassen, sind mehrere Nachbearbeitungsstufen erforderlich. Der reale Aufwand steht in keiner guten Relation zum Nutzen.
Aber im Modellbau gelten eher ungewöhnliche Zielvorstellungen: nämlich Qualität bis ins letzte Detail. Und so erkennt man (immer wieder), dass es einfacher und schneller ist, eine Baugruppe ganz neu zu machen, als eine unschöne überdimensionierte Halterung zu übernehmen und die neuen Teile mit einem unschönen Kompromiss zu belasten.
Die Rahmenkonstruktion bzw. der Kohlekastenaufsatz, in der die Klappen eingesetzt sind, muss also ersetzt werden.
Feine neue Klappen und 0,8 mm dicke Spanten: wie würde das zusammenpassen? Könnte man sie entfernen und ersetzen? Jeder Bauunternehmer sagt: Neubau ist oft billiger - und besser. Für einen Versuchsträger musste am Original gemessen werden - und dabei stellt man dann fest, dass es rundum oben am Wasserkasten einen 6 cm hohen Rand gibt: er dient u.a. dem Unfallschutz.
Der Tenderaufbau wartet mit weiteren Besonderheiten auf: Stecklöcher für Leitern, Griffstangen, wählbaren Spanten (es gibt verschiedene Zuschnitte/Formen, 0,2mm stark) - und zu öffnenden Wasserkastendeckel. Was auch sinnvoll ist, weil direkt darunter die Befestigungsschraube sitzt.
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HO98050.26 Kohleneinsatz für BR 50 (Roco) Neuheit 2019
Um ältere Modelle digitalisieren zu können, muss im Tender Platz für den Decoder geschaffen werden. Der Kohleneinsatz müsste mit Fräse oder Feile zeitaufwändig bearbeitet werden. Leichter und schneller geht es mit diesen neuen Ätzteilen, die eine individuelle Bekohlung ermöglichen: das Falten braucht weniger als eine Minute. Um den Einsatz nach oben abziehen zu können, könnte eine Schraube eingelötet werden, die mit Kohle zugeschüttet wird; im Bedarfsfall müsste lediglich die Spitze des Berges leicht abgetragen werden, bis das Schraubwerkzeug (Messingstab mit aufgelöteter Mutter) greifen kann.
Das Bauteil wird zwar am Arbeitstisch bekohlt und die Kohle mittels "Schotterkleber" fixiert, aber nach dem Einsetzen wird wohl ein leichtes Nachbekohlen nebst Alterung erfolgen - was dazu führen, dass der Einsatz "festklebt".
Die "Kurven" helfen beim Bekohlen; um unterschiedliche Beladungen darstellen zu können, wurden unterschiedliche Bauteile vorbereitet.
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HO98050.27 Kohleneinsatz für BR 50 (Roco) Neuheit 2019
Kaum ist etwas entwickelt, so ist es auch schon wieder veraltet: eine "alte" Ingenieur-Weisheit. So war es auch mit dem Bauteil HO 98050.26. Nach dessen Fertigstellung kam der Wunsch auf, dem Teil eine Gestaltungsvielfalt zu geben: dass "leerer Tender" genauso möglich ist wie "voller Tender". Der Teilesatz enthält zwei Umrandungen mit Schlitzen sowie zwei Ebenen, die eingerastet und eingeklebt werden. Aus den Ebenen sind die Innenteile herausnehmbar, um sie ggf. höher zu setzen und so Platz für Elektronik zu schaffen.
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HO98052.31 Halterungen für Windleitbleche BR 52 Neuheit 2019
Damit neue Windleitbleche Stabilität bekommen und leicht angebaut werden können, zudem (relativ) bruchunempfindlich sind, bedarf es geätzter Halterungen. Diese passen für Roco- und Gützold-Modelle. Um die gewölbten Windleitbleche auch präzise ausrichten und anlöten zu können, kam nach der Ersterprobung der Teile noch eine Justierschablone dazu.
Sie wird innen in die Halterung eingelegt; nun ist das Ausrichten der Bleche visuell ganz leicht. Die gewölbten Spanten an der Halterung werden vorverzinnt, das Blech aufgelegt, mit Klammern gesichert und erhitzt. Leichter – und schneller geht es nicht.
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HO98052.32 Windleitbleche BR 52 Neuheit 2019
Diese Windleitbleche waren von einfacher Machart und so zugeschnitten, daß sie links oder rechts angebracht werden konnten. Eine Variante wurde also eingespart. Die Maße stammen von der 52 im DDM. Das geätzte Bauteil ist auch für BR 42 und verschiedene solchermaßen ausgestattete 50iger verwendbar. Die Bleche sind ein Artikel für sich, weil je nach Baureihe spezifizierte Halterungen benötigt werden.
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HO98085.49 Loknummern BR 85 Neuheit 2019
Weil die der Roco-BR 85 beiliegenden geätzten Loknummern etwas zu groß geworden sind, gibt es maßlich exakte Schilder (zudem nur 0,15 mm stark) für 85 001, 85 002, 85 006, 85 007, 85 009 und 85 010.
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HO98094.58 Rangierertritte am Wasserkasten mit Griffstangen u Bohrschablone Neuheit 2019
Einige Tenderloks der BR 94.5 haben zusätzliche Rangierertritte am Wasserkasten erhalten. Damit sich das Personal festhalten konnte, waren an der Unterkante des Wasserkastens Griffstangen angebracht (siehe hier). Damit die Montage am Modell leicht gelingt, wird eine Bohrschablone mitgeliefert.
Es deutet einiges darauf hin, dass bei dieser Maßnahme im Interesse gleichen Stils auch die Führerhaustritte durch Ätzteile ersetzt werden könnten.
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HO98095.20 Tenderleitern BR 95 Neuheit 2019
Auch für die BR 95 gibt es nun feine, geätzte Aufstiegsleitern am Tender.
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HO98152.02 Aufstiegstritte BR 152 Neuheit 2019
Freistehende bzw. herausragende Bauteile, bei der BR 152 (DB AG) die Aufstiegstritte, fallen natürlich besonders auf. Wenn sie herstellungsbedingt (Spritzguß) zu grob bzw. zu dickwandig sind, sollte über Verbesserungen nachgedacht werden.
Hauchdünne Ätzteile, Materialstärke 0,2 mm, sind in Vorbereitung. Um den Drehgestellausschlag nicht zu behindern, ist eine Variante mit weniger Tiefe angedacht.
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HO98311.17 Dach für Kö 1 Neuheit 2019
Überstehende Dächer sind bei industrieller Produktion immer optische Schwachstellen, weil Materialmindeststärken erforderlich sind. Und damit das Führerhaus nicht noch entsprechend höher gerät, müssen die Wände proportional niedriger werden. Gerade bei kleinen Lokomotiven fällt jeder Zehntelmillimeter besonders ins Gewicht.
Ein hauchdünnes, geätztes Dach kann zudem mit einer echt plastischen Regenrinne punkten. Um das Dach abnehmbar und überhaupt montierbar zu machen, ist ein Innenteil erforderlich, das die Biegung vorgibt. Dieses Bauteil ist auf die kleine Kö 1 von Schiffer Design abgestimmt; Spezifikationen für andere Fabrikate sind angedacht.
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HO98624.03 Achshalterbrücke mit Bremsbacken für Fleischmann-Schienenwagen-Umbau zu Sm 14 der DB Neuheit 2019
Um das Modell des Fleischmann-Schienenwagens (Art.Nr. 5236 01 bis 5236 11) in einen DB-Wagen der Bauart Sm 14 der Epoche 3 umzubauen, müssen die im Original angenieteten Verbandsbauart-Achshalterbleche gegen solche der Austauschbauart getauscht sowie Bremsen nachgerüstet werden.
Udo Böhnlein hat dafür superfeine Bauteile gemacht - wirklich ganz exzellente Teile - aber für Menschen mit weniger Zeit und weniger Geduld musste eine einfachere Lösung her: die nicht ganz stimmigen Federpakete bleiben erhalten, die Achshalter werden herausgetrennt. Eine Arbeit, die auch gestresste Menschen ohne großes Risiko schaffen, wie die Modellfotos zeigen. Ferner muss das nur geclipste Sprengwerk entfernt und an dessen Stelle ein Sprengwerk aus Stahlprofilen (HO 98624.01 oder 98624.02) eingeklebt werden. (Für die Neubeschriftung wende man sich an Hermann Gassner oder Andreas Nothaft.) So erhält man mit vertretbarem Aufwand das Model eines in der Epoche 3 noch weit verbreiteten Wagentyps, der nicht nur Schienen transportiert hat.
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HO98674.01 Laufgang Kohlenstaubwagen (Roco) Neuheit 2019
Für den vierachsigen Staubgutwagen (Roco 46663 oder 66091) wird es bald neue, durchgeätzte Laufgänge geben. Das Bauteil ist "materialfressend" doppelt angelegt, aber nur so ist es möglich, ein so großes und dünnes Blech zu stabilisieren und wellenfrei zu bekommen. Ein einlagiges Bauteil würde zu flach und damit etwas unrealistisch wirken.
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HO98684.02 Rungenhalter für Rms 31 "Stuttgart" Neuheit 2019
Der Rms 31 "Stuttgart" aus den Werkshallen von Fleischmann ist optisch sehr gut gelungen, hat aber einen herstellungsbedingten Nachteil: die angespritzten Rungen sind auf der Innenseite ohne Struktur. Bei unbeladenen Wagen fällt das besonders auf. Wie aber wollte man die Rungen tauschen? Könnte man die Rungen heraustrennen - und sodann die Rungentaschen auffeilen, um neue Rungen einschieben zu können? Man müsste wahnsinnig bzw. begabt sein, um das zu schaffen. Mit Arbeitsspuren an den benachbarten Details ist zu rechnen.
Mit diesem Konzept gelingt es leichter und schneller: die Rungen werden mitsamt den Taschen entfernt und diese Bereich glatt gefeilt. Wie wollte man die etwa 50 Rungenhalter präzise und fehlerfrei anbringen? Man könnte sie über die Rungen setzen und ankleben, dann aber ist die Entnahme von Rungen (für Ladeszenen) nicht mehr möglich.
Die Rungenhalter haben winzige Stecklaschen erhalten; eine Schablone wird auf der Wagenseite aufgeklemmt und die vielen Löcher (0,3mm) gebohrt. Die Rungenhalter werden U-förmig gefaltet und können so relativ leicht angesetzt werden.
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HO98684.03 Bohrschablonen Neuheit 2019
Um auch an den Stirnborden die neuen Rungenhalter ansetzen zu können, sind zwei Bohrschablonen erforderlich: für die Längsseite - und für die Stirnseite.




HO98684.06 Ladefläche mit Schraubelementen und Bodenringen Neuheit 2019
Das Nachlackieren des Fußbodens ist eigentlich nicht schwer, kann aber bei jeder Methodik (Pinsel, airbrush) unerwünschte Fehler verursachen. Jeder falsche Farbauftrag muss wieder entfernt - oder überlackiert werden. Das Abkleben der Innenseiten könnte zu unschönen, unrealistischen Farbtrennkanten führen. Es geht leichter, schneller und besser. Es wird eine 0,2mm starke geätzte Ladefläche eingelegt, die separat lackiert ist. Es kommt noch besser: die Schraubelemente für die Fußbodenholzbalken (etwa 7 cm stark) sind auflackiert. An den richtigen Stellen sind kleine Löcher durchgeätzt, um Befestigungsringe einsetzen zu können. Realistische Szenen mit Verzurrung des Ladeguts sind damit auch kein Problem.
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HO98917.37 Z-Träger vorn, zum Auflegen Neuheit 2019
Auch gut durchdachte Projekte beinhalten nicht selten unvorhergesehene Überraschungen: die Qualität einer Konstruktion erweist sich erst in der praktischen Erprobung. "Bestens geplant" klingt verdächtig gut, kann aber bedeuten: praktisch leider völlig unbrauchbar. Es wird wohl kein (Groß-)Projekt ohne Irrwege und Fehler geben; perfekte Abläufe - zudem im Zeitplan, sind daher eher unrealistisch. Wir bauen hier aber keine Großstadtbahnhöfe um, sondern wollen lediglich einige der seit vielen Jahren in Kisten und Kellern schlummernden Lokschuppen zum Leben erwecken - bzw. ihr Schachteldasein beenden.
Positiv beeindruckt waren viele Modellbahner von den geätzten Dachbindern, die hinten eingehängt werden können. Was ja auch funktioniert: aber nur, wenn man die Dachbinder einzeln einsetzt.
Zwei, drei, oder mehr Dachbinder gleichzeitig hinten einhängen? Unmöglich. Eine zeitaufwändig entwickelte Konstruktion muß gewissermaßen gleich aufs Abstellgleis.
"Operation Topfdeckel" war doch das Ziel: so, wie man einen Topfdeckel abhebt und in den Topf schauen kann, sollte es auch mit dem Schuppendach gelingen.
Und es gelingt! Diese Ätzteile (auch HO 98917.38) werden Z-förmig gefaltet und zwischen den Dachbindern eingefädelt.
Die Laschen durchdringen die Dachbinder, eine Verlötung oder Verklebung unterbleibt aber, damit sich alle Teile klemmfrei arrangieren können. Diese Teile werden aber nur über jedem zweiten Gleis (gerade Gleisnummer) verbaut. Da Blech und Kunststoff nur mit viel Klebstoff verbunden werden könnten, damit aber unvermeidlich eine Reihe von Montagefehlern entstehen wird, wurde eine Alternative entwickelt. Bitte weiterlesen unter HO 98917.41/42!



HO98917.38 Z-Träger hinten, zum Auflegen Neuheit 2019
Prinzipiell gleich wie HO 98917.37 werden diese Teile Z-förmig gefaltet, sodaß der obere Flansch flach auf den Rückwandelementen aufliegt. Weil unter einem Dachträger zwei Trägerenden zusammenkommen, ist außer dem Typ A auch ein Typ B erforderlich, dessen Mittelsteg um eine Blechstärke höher ist: damit die oberen Flansche bei allen auf gleicher Höhe auf den Rückwänden aufliegen können.
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HO98917.39 Querstabilisierung vorn Neuheit 2019
Weil die Z-Träger 98917.37 nur über jedem zweiten Gleis eingebaut werden können (ansonsten würden die die Dachbinder durchdringenden Laschen kollidieren), die Dachelemente aber hohes Gewicht haben und daher Stabilität des gesamten Gebildes erforderlich ist, wurden diese Stabilisierungen nachträglich entwickelt. Sie werden über jedem "Gleis mit gerader Gleisnummer eingesetzt.
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HO98917.41 Verschraubung Dach-Querstabilisierung vorn Neuheit 2019
Das Verkleben der vorderen Dachelemente untereinander war zwar vorgesehen, scheiterte dann aber am Erfordernis einer absolut präzisen Montagelehre.
Denn jeder noch so kleine Winkelfehler würde zu Verwindungen bzw. Fehlstellungen des Gebildes führen. Die Dachbinder müssen also als Montagelehre dienen. Nach Einkleben der mit Schrauben versehenen Teile 98917.41 kann das Dach von unten mit einer Mutter angezogen werden. Die Dachelemente werden zwar verklebt, aber erst nach Auflegen des Dachgebildes auf Rück-und Vorderwände. So können sich keine Winkelfehler einschleichen.
Details zu HO98917.41



HO98917.42 Verschraubung Dach-Querstabilisierung hinten Neuheit 2019
Wegen der viel breiteren rückwärtigen Dächer sind pro Dachelement zwei Verschraubungen vorgesehen.
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HO98933.01 Wärterhaus für Brawa-Schiebebühne mit Treppen Neuheit 2019
Ob die Schiebebühne von Brawa (Art.Nr. 1180) ein reales Vorbild hat, und ob die Wärterkabine jemals so gebaut worden ist, konnte nicht ermittelt werden. Auf Kundenwunsch ist ein an real existierenden Schiebebühnen orientiertes Wärterhaus entstanden. Die Konstruktion bezweckt zudem, den markanten Kasten, in dem sich der Antrieb befindet, technisch und optisch zu verschleiern. Ein etwa 5 mm hohes Unterteil wird auf die Antriebsplattform gesetzt und kann dort angeschraubt werden. Eine Plattform, nach links und rechts überstehend, wird darauf gesetzt. Hier sind zwei Treppen ansetzbar.
Ein Wärterhaus mit einer Länge von 84 mm sitzt darauf: wahlweise mittig auf dem Kasten, oder weiter zur Mitte der Bühne hin versetzt. Wie bei den Drehscheibenwärterhäusern üblich gibt es bewegliche Schiebetüren; das Dach wird aufgesteckt.
Details zu HO98933.01




HO98933.02 Laufgang zum Wärterhaus Neuheit 2019
Bauwerke wie Drehscheiben und Schiebebühnen unterlagen nicht nur aus Kostengründen einer stetigen Weiterentwicklung. Je flacher die Grube, desto geringer nicht nur die Baukosten: auch die Entwässerung ist weniger problematisch. Die Grube ist leichter zu durchqueren (z.B. mit Gabelstaplern), die Unfallgefahr für das Personal sinkt. Da ist ein Treppchen zum Wärterhaus konsequent und einfach. Wegen der Tiefe der Grube ist ein horizontal und stufenfrei zum Wärterhaus führender Laufgang eine nicht zu beanstandende Alternative, die noch den netten Nebeneffekt hat, die voluminöse Struktur des Brückenträgers aufzulockern.
Details zu HO98933.02




HO98952.10 Umrüstsatz Wasserturm Bielefeld (Faller) Neuheit 2019
Die sogenannte "Bielefeld-Verschwörung" - die Behauptung, dass es Bielefeld gar nicht gibt, hat Bezug zur Bahn und wird u.a. darauf gestützt, dass da Züge immerzu durchfahren würden (war das nicht eher Wolfsburg?). Ein gravierendes Argument dagegen ist allerdings der Umstand, dass Faller viel früher Tatsachen geschaffen hat: mit einem Wasserturm "Bielefeld", Art. 120166 oder 222144. Nicht nur Modellbahner wissen daher: "Bielefeld muss existieren" - auch wenn so manches Modell-Bahngebäude erfundene Ortsnamen hat. Wer Restzweifel hat, fährt einfach mal hin und schaut sich an, wie man dort http://bielefelder-eisenbahnfreunde.de große Fahrzeuge restauriert: einfach großartig! Und der fragliche Wasserturm, Baujahr 1906, steht direkt daneben. Leider ein wenig verfallen - aber das ändert sich! Auch das HO-Modell bekommt eine Aufhübschung. Das umlaufende Geländer wird als Ätzteil realisiert und das Türmchen um eine Stahlgitterkonstruktion ergänzt, die das sichere Funktionieren des Wasserstandsanzeigers ermöglichte.
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HO98956.03 Fachwerk für Stellwerk "Cölbe" (Kibri) Neuheit 2019
Bei Bausätzen, die zu lange in der Schachtel schlummerten, kann sich das Entweichen der Weichmacher sehr nachteilig auswirken: die feinen Fachwerkteile sind verzogen und verbogen. Die separat überlackierten Teile konnten daher nur mit viel Klebstoffeinsatz auf das farblich nachbearbeitete Mauerwerk geklebt werden. Jeder noch so kleiner Sekundenkleber-Fleck wird dann zum großen Ärgernis. Eine Korrektur ist auch nicht mehr möglich. So entstand die Idee für ein neues, weniger stark hervorstehendes Fachwerk. Wegen Toleranzen - auch bei der Montage - führt ein anderer, aber vorbildgetreuer Montageablauf zum guten Ergebnis: die Fachwerkkonstruktion wird gefaltet, am offenen Ende leicht verlötet (also nur eine Trennstelle statt zuvor acht), lackiert und gealtert. Die Wandelemente werden farblich hergerichtet und einzeln dahinter gesetzt, können somit präzise ausgerichtet werden. Erst danach werden die Wandelemente miteinander verklebt.
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HO98956.04 Schilder für Stellwerk "Cölbe" (Kibri) Neuheit 2019
Zu einem perfektionierten Stellwerk gehören natürlich auch perfekte Schilder. Ein Originalschild ziert eine Pizzeria in Cölbe.
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HO98956.10 Schilder für Stellwerk "Aho" Neuheit 2019
Auf besonderen Kundenwunsch sind geätzte Schilder für das Stellwerk "Aho" - Altona Hafen Ost - entstanden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Rand und die erhabenen Buchstaben zu schwärzen. Realisierbar ist aber auch eine geätzte, lackierte und bedruckte Tafel, was den großen Vorteil sauberer Kanten mit sich bringt. Denn ausgeschnittene Papier- oder Kartonschilder haben in diesem Punkt ihre ganz große Schwäche - vom Ausschneiden mal abgesehen.
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HO98990.01 Signalflügel lang (2) für einflügeliges Signal Neuheit 2019
Die industrielle Produktion bringt Bauteile hervor, die aus verschiedensten Gründen kritisiert werden. So wurden Signalflügel gewünscht, die nicht flach und strukturlos sind, sondern die vorbildgetreue Prägung aufweisen. Weitere Kritikpunkte waren das Fehlen der Achse - sowie die nicht vorbildgetreue Lackierung. Mit diesen neuen Bauteilen lassen sich alle Schwächen beheben; alle Komponenten können in den richtigen Farben (karminrot!) lackiert werden, was das Zusatzproblem störenden Glanzes beseitigt. Die neuen Signalflügel entstehen aus verschiedenen dünnen Blechen, die separat lackiert werden: Rückseite schwarz, Zwischenebene weiß, Vorderseite karminrot - mit separat lackierten und aufzuklebenden weißen Teilen. Die Montage ist nicht schwierig, verlangt aber etwas Geduld. Und ist jeder denkbaren anderen Herstellungsart qualitativ deutlich überlegen.


HO98990.02 Signalflügel (2, groß und klein) für zweiflügeliges Signal Neuheit 2019
Für ein zweiflügeliges Signal werden Flügel benötigt, die in Länge und Breite voneinander abweichen.
Die "Bohrung" in den Ätzteilen ermöglicht die Anpassung an Signale verschiedenster Hersteller.




HO99116.11 Eisengeländer mit durchgehenden Vertikalprofilen Neuheit 2019
Der große Vorteil der bisherigen Konstruktion HO 99116.01 lag darin, die angebundenen vertikalen Profile mit einer einfachen Handbewegung (mit Werkzeug) rechtwinklig aufstellen zu können. Im Bereich der horizontalen Profile ergeben sich unvermeidlich Lücken. Diese neue Bauteilvariante liefert das perfekte Geländer. verlangt aber persönlichen Einsatz: die vertikalen Profile bzw. Blechstreifen werden eingesteckt und angelötet. Wie erreicht man, dass alle Profile exakt rechtwinklig stehen? Indem jeweils zwei Stück durch einen Steg (Montagehilfe) verbunden werden, der später wieder entfernt wird.
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HO99293.01 Straßenbahndepot Halle - Vorderfront Neuheit 2019
Wie gut, dass Straßenbahnen keine Zylinder haben, die mit Rücksicht auf die Kurvengängigkeit nach außen versetzt werden müssen (Seitenverschieblichkeit der Achsen): denn dann müssen auch Schuppentore etwas verbreitert werden - damit der Dampfer nicht daran hängenbleibt. Straßenbahnmodelle werden (hoffentlich) Kompromiss frei maßstäblich sein. Nicht selten war oder ist das Straßenbahndepot in der Nähe des Bahnhofs: ein solches Depot wäre eine nette Szene auf der Anlage. Der Gleismittenabstand beträgt 34,5 mm, sodass die maximale Breite dieses Bauwerks etwa 25 cm beträgt. Vorbild ist das historische Straßenbahndepot in Halle an der Saale (Spurweite 1000 mm). Die Problemzone industriell gefertigter Modellbahn-Schuppen sind stets die überdimensionierten Scharniere, was wegen der notwendigen Materialstärken zusätzliche Maßabweichungen (in der Breite) mit sich bringt. Der Ätz-Bausatz enthält nicht etwa ein ganzes Gebäude, sondern nur die Vorderfront mit sechs Einfahrten. Seiten-und Rückwände können leicht aus Wandteilen anderer Bausätze (Fabrikgebäude o.ä.) errichtet werden; das Dach ist ebenso unproblematisch selbst machbar.
In aller Regel gilt: eine solche Modellplanung bedeutet nicht, dass die Produktion schon erfolgt wäre und man nur noch ins Regal greifen müsste. Das Projekt steht oder fällt mit dem (nicht) gezeigten Interesse!
Details zu HO99293.01


HO99293.02 Straßenbahndepot Halle - Tore Neuheit 2019
Passend zum Teilesatz HO 99293.01 sind zwölf Torflügel geplant: exakt nach dem Vorbild des Depots in Halle, das passenderweise mit der Straßenbahn zu erreichen ist: die Haltestelle heißt "Historisches Straßenbahndepot".
Denkbar wären natürlich auch Tore mit Sprossenfenstern: Ätzkonstruktionen machen solche Variationen möglich.


>>>>>Letzte Aktualisierung: 09.02.2019>>>>>