Spur O

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O98212.19 Rahmenfrontplatte für BR 212 Neuheit 2018
Zwischen BR 211 und BR 212/213 gibt es einen markanten Unterschied: die BR 212/213 ist wegen der größeren Maschinenanlage 20cm länger als die BR 211. Um das bewährte Untergestell unverändert weiterverwenden zu können, wurde bei der BR 212 (und auch BR 213) lediglich der Umlauf verlängert und mit drei Blechen abgestützt; der Abstand der Rahmenfrontplatten ist also bei beiden Baureihen identisch.
Da auch die Puffer im gleichen Abstand nach vorn rücken mussten, hat man außen vor die Rahmenfrontplatte einen Kasten angeschweißt, auf dem die Pufferbohle sitzt.
Im EK-Buch über die V 100 ist ein Rohbau-Bild enthalten, das diesen Kasten sehr deutlich zeigt.
Der Umbausatz beinhaltet zwei Rahmenfrontplatten, vier Aufstiegstritte – und aus Messing gegossene Griffstangen – in der richtigen Höhe von umgerechnet 82 cm. Zur Höhe von Griffstangen sei angemerkt, daß viele Modellbahnhersteller deutlich kürzere Griffstangen realisiert haben. Das geht wohl auf die Ursprungszeichnung von MaK zurück. In der Tat gibt es heute noch Maschinen (NESA 1041) mit diesen niedrigen Griffstangen – das ist und war aber eine sehr seltene Ausnahme. Der „Löwenanteil“ hat 82 cm hohe Griffstangen.
Die neue Rahmenfrontplatte ermöglicht das wahlweise Ansetzen von Bahnräumer oder Schneepflug. Eine Aussparung für die Lenz-Kupplung ist vorgesehen und wird dank Sollbruchstellen nur bei Bedarf freigelegt.
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O98236.11 Leiter am Vorbau Neuheit 2018
Ob alle V 36.4 zu jeder Zeit ihres Loklebens Leitern mit der „Kletterverhinderungsplatte“ hatten, ist ungewiß. Die vom Bw Wuppertal-Steinbeck umgebaute V 36 238 hatte jedenfalls eine Leiter ohne diesen Unfallschutz.
Die Leiter an der Lenz-V 36 ist handwerklich sehr schön gemacht, sogar mit aufgedrucktem Warnhinweis, aber die Holme sind doch etwas zu stark. Herunterfeilen wird keine ansprechenden Ergebnisse liefern, also besser gleich ersetzen. Die neue Leiter wird vorsichtig gefaltet und Stücke aus dem mitgelieferten Draht durchgeschoben. Beidseitig verlöten, Außenkante glätten.
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O98236.41 Aufstiege am Führerhaus der V 36 Neuheit 2018
Bauteile, die sich außen befinden, und zwar da, wo man die Lok anfaßt, sind besonders abbruchgefährdet. In der industriellen Produktion werden sie daher klugerweise etwas verstärkt, auch wenn das vielleicht nicht mehr optimal gut aussieht. Die These, daß auch ein „einfacheres“ Modell (unter Kleinserienniveau) durch feine Anbauteile erheblich aufgewertet werden kann, findet zahlreiche Zustimmung. Wenn also konkret an der Lenz- V 36 Kühler, Leiter und auch die Tritte durch Ätzteile ersetzt werden, erhält man ein Modell mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.
Die neuen Aufstiege werden aus 0,2mm-Blech gefaltet. Eine leichte Arbeit, die nur wenige Minuten braucht. Das Bauteil wird unter das Führerhaus geschraubt; im Beschädigungsfall ist der Austausch also leicht möglich. Etwas knifflig sind die strukturierten und zweifach zu biegenden Tritte aus 0,15mm-Blech: damit sich der Lokführer nicht an der scharfen Kante verletzt, sind sie vorn nach unten gebogen; damit er mit dem Fuß nicht durchrutschen kann, sind sie hinten nach oben gebogen. Als Hilfe beim Biegen hat auch der Ätzrahmen Biegenuten (vorn und hinten). Und damit die Biegung wirklich leicht und gleichmäßig wird, haben wir ein Werkzeug (O 98236.42) entworfen, in das die Tritte einzeln eingelegt und „gepreßt“ werden können.
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O98236.42 Biegewerkzeug für Aufstiege am Führerhaus der V 36 Neuheit 2018
Siehe Beschreibung unter O 98236.41.




O98650.05 Leiter für Talbot-Schotterwagen Neuheit 2018
Der hübsche Talbot-Schotterwagen aus dem Hause Lenz kann mit dieser neuen Leiter etwas verfeinert werden. Ätzteile können eben exakt maßstäblich sein, also viel dünner, und zugleich eine deutlich höhere Stabilität haben. Diese Leiter kann auf zweierlei Weise montiert werden: die Holme sind durch eine Hilfskonstruktion verbunden und sind damit versatzfrei im richtigen Abstand. Entweder wird das Einlegeteil mit den geätzten Sprossen verwendet: Laschen durchschieben, außen umbiegen, sodann verlöten, oder es werden 0,5mm-Drahtstücke durchgeschoben und eingelötet.
Das Glätten der Außenseiten gelingt mit einem Schleifteller in der Kleinbohrmaschine leicht und schnell.
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O98977.04 Vereinfachtes Schlußsignal „Zg 102“ Neuheit 2018
Das „vereinfachte Schlußsignal „Zg 102“ ist eine runde, rote Scheibe mit weißem Rand, die gemäß DB-Signalbuch hinten am letzten Fahrzeug angehängt wird. Nach anderer Aussage war es für alleinfahrende Triebfahrzeuge bestimmt. Im Modell natürlich exakt maßstäblich, geätzt und beidseitig mehrfach lackiert. Und kann vorschriftsgemäß in den Kupplungshaken gehängt werden.
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>>>>>Letzte Aktualisierung: 31.01.2018>>>>>