Zurüstteile für Personen-, Pack- und Postwagen

Home > Hauptkatalog > Spur 0 > Zurüstteile > Zurüstteile für Personen-, Pack- und Postwagen







O98804 Scherengitter für Donnerbüchsen
Sinn und Zweck dieser Konstruktionen ist, den kleinen Reisenden sowie dem Zugpersonal auch während der Fahrt den Übergang von Wagen zu Wagen zu ermöglichen. Das Bauteil muß nicht nur gut aussehen - und in der Seitenansicht einen perfekten optischen Eindruck erzeugen, sondern auch in Kurven, S-Kurven (Weichenübergängen), bei sich veränderndem Abstand zwischen den Wagen sowie im Schiebebetrieb sicher funktionieren.
Außerdem müssen die Wagen leicht trennbar sein. Die Anforderungen an dieses Bauteil sind also recht umfangreich. Zusammenbau (Bausatz) und Einbau müssen zudem leicht gelingen können: nach Heraustrennen der angespritzten Scherengitterimitation an beiden Wagenenden wird das U-förmig gefaltete Ätzteil (dreiteilig) zwischen Bühne und Dach "eingefädelt".
Die Detailaufnahmen zeigen, daß die Konstruktion extrem gelenkig sein muß: schon bei einem "gewöhnlichen" Weichenübergang in Parallelgleisen muß sich der Übergang gleichzeitig schräg stellen - und so ausdehnen, daß das Gitterteil (Mittelteil) exakt in der Mitte steht.
(Ein Scherengitter aus in sich beweglichen Stäben genau wie im Original wäre zwar wünschenswert, aber im Modell nicht zu realisieren: viel zu aufwändig und voller technischer Risiken.)
Die Mittelstellung des Gitterteils wird durch eine unterflur eingehängte Zugfeder erreicht, die zudem bewirkt, daß der Übergang dicht zwischen den Übergangsbühnen hängt.
In den kleineren Spurweiten (HO und kleiner) sind derartige mechanische Funktionen unmöglich: der Übergang kann da nur "mit Überlänge" realisiert werden, wird an einer Seite angeschraubt und muß auch bei größtem denkbarem Abstand in die Bühne auf der anderen Seite hineinragen.
Ob Spur Z oder Spur 1: in allen Spurweiten ist die Gefahr des Verhakelns und der Entgleisung wirksam zu verhindern.
Die aufwändig erprobten und gewählten Konstruktionen gewährleisten die notwendige Betriebssicherheit.
Spur O-Personal und Reisende können zwar noch nicht selbständig durch den Zug gehen (die Modellbahnindustrie möge uns vor solchen Erfindungen bewahren, denn dem Modellbahner drohten, bis nur ein einziger Zug in Gang käme, burnout oder andere Erkrankungen...), aber eine Figur, die auf dem Übergang steht und dem Spiel der Puffer und Luftleitungen zuschaut: das ist sofort möglich.
Details zu O98804




O98823.01 Zuglaufschilder geätzt, maßstäbliche Abmessungen
Als die Eisenbahn noch im wortwörtlichen Sinne eine richtige Eisenbahn war, waren die Zuglaufschilder, die außen am Wagen angesteckt werden konnten, aus Blech - und richtig schwer. Später wurden sie aus Plastik hergestellt, und heute wird der Zuglauf nur noch elektronisch angezeigt.
Und auf den Modellen werden die Zuglaufschilder direkt aufgedruckt - oder durch Schiebebilder dargestellt. Für Menschen mit Sinn für feine, vorbildgetreue und witzige Details wurden neue Zuglaufschilder geätzt, die entweder am Wagen angesteckt werden können, oder einem Schaffner in die Hand gegeben werden können.... Es wären Bahnsteigszenen denkbar, die das Umdrehen des Zuglaufschildes zeigt. Früher gab es auf den Bahnsteigen sogar "Zuglaufschild-Lagerstätten", denn: was auch immer für ein Zug hätte hier halten können: das richtige Schild musste natürlich vorrätig sein! Die gute alte Eisenbahn war nicht nur der größte Arbeitgeber im Land; sie beschäftigte Millionen von Menschen - und war ebenso reich an interessanten kleinen Dingen, die den reibungslosen Betrieb erst ermöglichten. Aus heutiger betriebswirtschaftlicher Sicht mag man das Bestücken aller Waggons eines Zuges auf beiden Seiten mit Schildern umständlich und "unproduktiv" ansehen: aber es gab vielen Menschen Arbeit... Die Artikelvariante O98823.01 ist exakt maßstäblich, die Variante O 98823.02 etwas größer. Eine tamponbedruckte Variante dieser Zuglaufschilder ist vorgesehen, hängt aber von der Resonanz und inhaltlichen Vorschlägen (Zuglauf) ab.
Details zu O98823.01


O98823.02 Zuglaufschilder geätzt, etwas vergrößert
Diese Zuglaufschilder sind minimal größer (proportional vergrößert) als die Zuglaufschilder O98823.01.
Hintergrund ist, dass die Zuglaufschilder auf vielen Wagen nur aufgedruckt sind, und aufgrund ihrer Übergröße (Donnerbüchsen: 1,5 mm breiter) "hervorschauen" würden, wenn man neue, maßstäblich exakte Zuglaufschilder aufsetzt.
Dieses Problem könnte nur durch Überlackieren der Wagenseite gelöst werden - aber wer geht diesen Aufwand und dieses Risiko ein? Schließlich müssen der gleiche Farbton und der gleiche Glanzgrad erreicht werden. Eine tamponbedruckte Variante dieser Zuglaufschilder ist vorgesehen,hängt aber von der Resonanz und inhaltlichen Vorschlägen (Zuglauf) ab.




O98823.03 Trägerrahmen für Zuglaufschilder, maßstabsgetreu
Wie war das damals eigentlich mit den Zuglaufschildern - wie sahen sie aus? Nur die Wenigsten werden diese Frage spontan und präzise beantworten können - und so bleibt - wie fast immer in solchen Fragen - die Hoffnung, daß uns historische Aufnahmen oder Museumswagen Auskunft geben können.
Die klassischen "Epoche III-Wagentypen" hatten Halterungen, in denen wahlweise Blechschilder, aber auch Trägerrahmen eingehängt werden konnten. Vermutlich hatten die Rahmen den Zweck, weniger schwere, leichter handhabbare Plastikschilder verwenden zu können, die durch den Fahrtwind nicht verweht werden dürfen. Dennoch konnte man hin und wieder verwehte Schilder am Bahndamm finden.
Link zu DSO
Diese Trägerrahmen sind ideal geeignet, lediglich aufgedruckte Zuglaufschilder zu überdecken - und die eingesetzten Waggons elegant aufzuwerten.
Die Ätzteile werden gefaltet, grün ode weiß lackiert und aufgeklebt oder mit Hilfe der angebrachten Stecklasche, für die ein kleines Loch in die Wagenseite gebohrt werden muß, fixiert. Diese Rahmen gibt es in zwei unterschiedlichen Breiten und decken den uns bekannten breitesten Aufdruck ab.
Details zu O98823.03



O98826 Scherengitter zwischen Donnerbüchse u Pack-, Post- oder Bi-wagen
Für alle Spurweiten gibt es bereits Scherengitter, die den Übergang von Donnerbüchse zu Donnerbüchse ermöglichen. Das Mittelteil ist dabei zwischen den Bühnenstirngeländern eingehängt.
Für Waggons ohne Bühnengeländer (Packwagen, Post-Packwagen, Bi-Wagen) musste etwas Neues erfunden werden, um die unter dem kräftigen Zug einer Zugfeder stehende Konstruktion ansetzen zu können.
Eine spezielle Aufnahme wird in die Pufferbohle geschraubt; hier kann nun das geänderte Scherengitter eingesetzt werden . Wichtig war dabei wiederum, dass die Wagen LEICHT trennbar sein müssen!
Details zu O98826


O98827 Scherengitter zwischen Wagen, die keine offene Bühne haben
Falls sich in Ihrem Zug direkt hintereinander zwei Wagen ohne offene Bühne befinden (Bi-Wagen - Bi- Wagen), muß ja auch hier eine Übergangsmöglichkeit vorhanden sein.
Bei dieser Konstellation gibt es weitere technische "Komplikationen": hier wird etwas wiederum Neues gebraucht! Die aus dem Umrüstsatz I 98826 stammende Aufnahme wird an den Waggons angeschraubt, und ein spezielles Scherengitter wird auf beiden ! Seiten darin eingesteckt (zum Vergleich: O 98826 hängt sich auf einer Seite hinter dem Stirngeländer fest) .



O98832 Falttüren für BD4yg (Umbau-Vierachser)
Beliebt und unvergessen sind die Bahnsteigszenen mit Gepäckkarren, wo während des Haltes des Zuges Postsäcke, Koffer und anderes Ladegut ein - oder ausgeladen wurden. Nur ließ sich leider auf der Modellbahn eine solche Szene nur schwer nachbilden, weil die Ladetüren nicht zu öffnen sind.
Mit diesem neuen Bauteil wird das anders. Die Türelemente sind so elastisch miteinander verbunden, dass verschiedene Zustände (leicht geöffnet bis zusammengefaltet) nachbildbar sind. Damit wäre auch ein Blick in einen gestalteten Innenraum (mit Holzfußboden, Halteeinrichtungen, Gepäck) möglich.
Details zu O98832





O98835.01 Fenstergitter für Packwagen D2ie
Auch in den großen Spurweiten sind die Fenstergitter meist nur rückseitig in das Fenstermaterial graviert. Eine farbliche Hervorhebung der Gitter ist damit unmöglich. Die Türen dieser Wagenmodelle lassen sich öffnen, sodaß es ein weiteres Argument gibt, den Innenraum zu verbessern.
Um Beschädigungen der Fenster durch dagegen drückendes Frachtgut zu verhindern, sind sie mit 1,3 cm starken Stäben gesichert. Im unteren Bereich sehen wir 13 Stäbe, die aber nicht in dem Rahmen eingeschweißt sind! Um die Fenster hin und wieder von innen putzen zu können, hat man sich etwas ganz Raffiniertes ausgedacht: die kürzeren Zwischenstäbe sind in einem eigenen Rahmen eingeschweißt, der nach oben geschoben werden kann. Es braucht nicht viel Geschick, um das auch im Modell nachzustellen. Dann kann niemand behaupten, dass Männer sich nicht für's Fensterputzen interessieren!
Der Bausatz enthält einen Montagerahmen, 0,Omm-Draht und Kleinteile für vier Fenster.
Details zu O98835.01



O98835.02 Vier Fenstergitter für Packwagen, 1:43,5
Wer die Montage des Bausatzes O 98835.01 scheut, hat mit O 98835.02 und OI 98835.03 eine absolut bequeme Alternative: Die Teile sind aus 0,2mm starkem Neusilber geätzt, werden lackiert und hinter das Fenster gesetzt. Ggf. ist es notwendig, das gravierte Fensterglas zu ersetzen.
Teilesatz mit vier Gittern - für Wagen, die nur vier vergitterte Fenster hatten. Bauteil ist im Maßstab 1: 43,5; die Variante in 1: 45 gibt es unter O 98835.04.
Details zu O98835.02



O98835.03 Sechs Fenstergitter für Packwagen, 1:43,5
Technisch wie O 98835.02, jedoch mit sechs Gittern, Maßstab 1:43,5.
Details zu O98835.03


O98835.04 Vier Fenstergitter für Packwagen in 1: 45
Siehe Beschreibung O 98835.02; der Maßstab ist nur geringfügig anders, aber schon bei solchen Teilen wirkt es sich sichtbar aus.


O98835.05 Sechs Fenstergitter für Packwagen, 1: 45
Siehe Beschreibung O 98835.04, allerdings sechs Bauteile.



O98838.01 Anschrift "Kein Einstieg für Reisende"
U.a. an den Türen zum Gepäckabteil der Umbau-Vierachser und Umbau-Dreiachser (BD4yg, BD3yg), aber auch an Heizwagen befindet sich die Aufschrift "Kein Einstieg für Reisende", die es als Schiebebild gibt.
Details zu O98838.01


O98838.03 Anschriften für Umbau-Vierachser B(D)3yg
Viele Modelle können mit kleinen Beschriftungen weiter verfeinert werden:
Die stets paarweise eingesetzten Dreiachser hatten "in der Mitte" beidseitig die Anschrift "Nicht entkuppeln". Die Batteriekästen weisen Anschriften auf, ebenso die Übergangsbleche ("Vor Herablassen Sicherung anheben"). An den Endeinstiegen steht "Hier Handbremse" bzw. "Handbremse am anderen Ende".
Und an der Stirnseite steht der Farbenhersteller, Lackierdatum, Farbtyp.


O98838.04 Anschriften für Umbau-Dreiachser B(D)4yg
Auch die Umbau-Vierachser lassen sich verschönern: ob ein Batteriekasten oder ein Drehgestell beschriftet ist, oder nicht, ist ein optisch großer Unterschied.
Technische oder maßliche Fehler eines Modells fallen fiel weniger auf, wenn das Kenner-Auge mit solchen feinen Details "belohnt" wird.
In diesem Beschriftungssatz ist alles enthalten, um jedes Fabrikat aufzubessern.



O98838.08 Anschrift für Übergangsblech "Vor Herablassen Sicherung anheben"
Die Stirnansichten vieler Wagenmodelle wurden und werden mit dem Argument vernachlässigt, daß man im Zugverband davon nichts sieht, Sollte man etwa nur die Endwagen verbessern? Es ist erstaunlich, wie man schon mit Auftragen einer winzigen Anschrift wie dieser den Wagen aufwerten kann. Das Schiebebild ist universell verwendbar.
Details zu O98838.08






O98860.01 Aussichtskanzel für Packwagen, seitlich Neuheit 2017
Wozu die Dachkanzeln von Packwagen ursprünglich dienten, kann man bei mancher Museumsbahnfahrt erfahren: wenn glühende Partikel über den Zug wehen, sich auf der Jacke niederlassen und dort Löcher hineinbrennen. Der Packwagenschaffner fungierte, da sehr viele Wagendächer aus brennbaren Materialien bestanden (Holz, Segeltuch, Teerpappe) neben anderen Aufgaben auch als "Brandwache". Mit Aufkommen von Diesel-und Elloks entfiel diese spezifische Aufgabe; aber insbesondere wegen wiederkehrender Undichtigkeiten wurden die Kanzeln abgebaut. Da der Packwagen, um beheizt werden zu können, meist hinter der Lok hing, war die Zugbeobachtung nach wie vor erforderlich - aber auch die Beobachtung der Signale!. Daß die seitlichen Kanzeln den Zweck haben könnten, das in der Nachkriegszeit häufige "Fringsen" zu erkennen, ist wohl eher unzutreffende Spekulation, wenngleich Überfälle auf Züge (insbesondere der berühmte Postraub) ein sehr beliebtes Film-Thema sind. Es hätte gut sein können, daß, wenn ein Kardinal den Kohlenklau "moralisch legalisiert", die Bahn Vorkehrungen trifft. Ein Wagen mit einer solchen Kanzel, die eine einfache Holzkonstruktion ist, ist in Koblenz-Lützel zu besichtigen.
Um auch in kleinen Spurweiten die Kanzel leicht verglasen zu können, kam nur eine Ätzkonstruktion in Betracht. Die kleine Abstützung wurde nicht vergessen.
Details zu O98860.01


>>>>>Letzte Aktualisierung: 09.02.2019>>>>>