Zurüstteile V60 BR 260

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I98260.02 Kühlergitter V 60 Ursprungszustand
Auch die V 60 kann in "kleiner Operation" verschönert werden: zwei Kühlergittervarianten stehen dann zur Auswahl, die paßgenau - ohne Veränderung oder Verletzung der Beschriftung - eingesetzt werden können. Der Unterschied zwischen 98260.02 und 98260.04 liegt in der Breite des Gitterbereichs: mit Einführung des Farbschemas ozeanblau/beige wurde eine sog. Kontrastfläche geschaffen - und dazu zwei vertikale Blechstreifen eingesetzt.
Inzwischen wurden einige Loks wieder "altrot" (genauer: purpurrot) lackiert, aber diese Bleche belassen...
Die Teile sind exakt passgenau und werden vorsichtig aus der Platinenumrandung herausgeknickt (das empfindliche Bauteil dabei mit der Flachzange packen und und dadurch beim Knicken vor Verbiegen schützen).
Das Gitter kann elegant und leicht "eingeklebt" werden - und zwar mittels Klarlack, der vor oder nach dem Einsetzen mit einem Pinsel hauchdünn im Berührungsbereich aufgetragen wird, oder mit stark verdünntem Holzleim (etwas Spülmittel dazugeben).
Dieses Gitter schafft neue und zusätzliche Möglichkeiten für guten Schallaustritt: die alte Gitterstruktur kann großzügig aufgebohrt werden - und der Gitterbereich schwarz/dunkel nachlackiert werden.
Ein passgenauer, fein durchgeätzter Luftfilter, kann und sollte dahinter gesetzt werden.
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I98260.04 Kühlergitter V 60 mit seitlichen Blechstreifen
Anfangs nahmen wir an, die beiden seitlich-vertikal verlaufenden Bleche hätten den technischen Zweck, den Zustrom von Kaltluft zu beschränken. Nach heutigem Wissensstand wurden die Bleche angebaut, um das ab 1975 umgesetzte neue Farbschema realisieren zu können. Lokaufbauten wurden in den Hauptfarben ozeanblau und beige umlackiert; neben der rein farblichen Attraktivität (die ja gerade bei dieser Lackierung höchst umstritten war) ging es darum, die Fahrzeuge bei schlechter Sicht besser erkennbar zu machen.Dazu dienten die Kontrastflächen aus beige lackierten Ecken und ozeanblauen Flächen. Es hätte wohl etwas ungleichmäßig und unharmonisch ausgesehen, wenn der beige Bereich erst außerhalb des Kühlergitters begonnen hätte; von vorn betrachtet, wäre die optische Kontrastwirkung ziemlich gering gewesen.
Bei der V 100 hingegen hat es mit der Einführung dieses Farbschemas einige "Unregelmäßigkeiten" gegeben: in der Serie war - wie auch bei der V 60 - die Loknummer in ozeanblauer Farbe auf beigem Grund auflackiert worden; bei einigen Loks war zwischen stirnseitiger Kühlerfläche und drittem Spitzenlicht ein ozeanblauer "Balken" auflackiert, der eine Loknummer in beige trug . Den Bildbeweis gibt es im Bildarchiv der Eisenbahnstiftung; die 211 073-2 veranschaulicht, daß das neue Farbschema keineswegs einheitlich umgesetzt worden ist.
Die schwierig erscheinende Frage, welches Kühlergitter nun das richtige Bauteil für die eigene Lok ist, läßt sich damit doch recht leicht beantworten: alle purpurrot lackierten Loks erhalten das Gitter in seiner Ursprungsausführung (I 98260.02), für alle späteren Lackiervarianten ist I 98260.04 das richtige Bauteil. Einige Originalmaschinen haben zwar wieder den purpurroten Anstrich bekommen, die Blechstreifen sind aber nicht entfernt worden.
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I98260.05 Gitter V 60 Oberseite, exakt 1:32
Lokomotiven sind zwar keine Menschen, aber es geht ihnen ähnlich: im Winter ist es ihnen zu kalt, und im Sommer zu warm. Rangierloks kommen, weil ihnen der Kühleffekt des Fahrtwindes fehlt, besonders leicht ins "Schwitzen". Die V 100 haben zusätzliche Luftein/auslässe an der Seite, die V 60 oben auf dem Vorbau. Damit Modell-Loks "schönere Töne" abgeben können, ist es sinnvoll, diese Öffnungen zum Schallaustritt zu nutzen. Einfachstes Verfahren: in den Ecken ein 2mm-Loch bohren und ein Laubsägeblatt durchfädeln, sodann die Kanten nachfeilen. Die Umrandung kann dabei sehr gut als "Schablone" verwendet werden; aber man kann auch sagen: "wenn ich mir die Mühe mache, mache ich es gleich richtig". Und diese maßstäblich richtigen Teile verwenden. Da sie aber nicht genau auf bzw. in die Umrandung am Märklin-Modell passen, müsste vorsichtig mit Feile und einem Schleifteller in der Kleinbohrmaschine diese Umrandung entfernt werden, was aber nicht ohne Risiken ist. Eine Nachlackierung in purpurrot (RAL 3004) ist unumgänglich.
Wenn Sie die Bearbeitung des V 60-Vorbaus vermeiden wollen, können Sie eine Variante verwenden, die genau in die Vertiefung im Gehäuse hineinpasst, aber dafür - gemessen am Vorbild etwas kürzer- und breiter ist: Art.Nr. I 98260.15.
Abmessungen von I 98260.15 (nur Gitter) 24,5 x 12,17 mm
Abmessungen von I 98260.05 inclusive einem Rand von 1,08 mm Breite: 25,7 x 11,5 mm
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I98260.06 Anhebehaken am Vorbau V 60
Kleine Messing-Ätzteile, die sich leicht biegen und ansetzen lassen, verbessern die Optik der V 60. Eine ausreichende Anzahl mit Reserve in einem Ätzrahmen, der zugleich als Biegewerkzeug dient.
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I98260.10 Rahmenfrontplatte mit Einstiegen, V 60
Die Freunde exakt vorbildgetreuer Fahrzeuge werden mit diesem Umbausatz ihre Freude - und ihre Herausforderung haben: nun geht es nämlich der V 60 an den Kragen - bzw. an die Pufferbohle, die beim Märklin-Modell zu weit außen sitzt, und mit dem Umlauf und der Rahmenfrontplatte eine Einheit bildet. Auf Höhe der Vorbau-Vorderkanten wird die Gitterrostimitation nebst Pufferbohle abgesägt; ein anschraubbares, mehrfach gefaltetes Ätzteil schließt die Lücke und ist die Grundlage für alle neuen Zutaten: authentische Verschleißpufferbohle (2 Varianten wie bei V 100), durchbrochene Umläufe und Tritte, dünnere Bühnen und Geländer aus Rundmaterial.
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I98260.11 Verschleißpufferbohle runde Löcher, V 60
Die Freunde exakt vorbildgetreuer Fahrzeuge werden mit diesem Umbausatz ihre Freude - und ihre Herausforderung haben: nun geht es nämlich der V 60 an den Kragen - bzw. an die Pufferbohle, die beim Märklin-Modell zu weit außen sitzt, und mit dem Umlauf und der Rahmenfrontplatte eine Einheit bildet. Auf Höhe der Vorbau-Vorderkanten wird die Gitterrostimitation nebst Pufferbohle abgesägt; ein anschraubbares, mehrfach gefaltetes Ätzteil schließt die Lücke und ist die Grundlage für alle neuen Zutaten: authentische Verschleißpufferbohle (2 Varianten wie bei V 100), durchbrochene Umläufe und Tritte, dünnere Bühnen und Geländer aus Rundmaterial.
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I98260.13 Verschleißpufferbohle mit Schlitzen, V 60
Die Freunde exakt vorbildgetreuer Fahrzeuge werden mit diesem Umbausatz ihre Freude - und ihre Herausforderung haben: nun geht es nämlich der V 60 an den Kragen - bzw. an die Pufferbohle, die beim Märklin-Modell zu weit außen sitzt, und mit dem Umlauf und der Rahmenfrontplatte eine Einheit bildet. Auf Höhe der Vorbau-Vorderkanten wird die Gitterrostimitation nebst Pufferbohle abgesägt; ein anschraubbares, mehrfach gefaltetes Ätzteil schließt die Lücke und ist die Grundlage für alle neuen Zutaten: authentische Verschleißpufferbohle (2 Varianten wie bei V 100), durchbrochene Umläufe und Tritte, dünnere Bühnen und Geländer aus Rundmaterial.
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I98260.15 Gitter V 60 oben klein, zur Märklin-1-V 60 passend
Um die mechanische Bearbeitung des V 60-Vorbaus zu vermeiden, wurde eine Variante geschaffen, die genau in die Vertiefung im Gehäuse hineinpasst, aber dafür etwas kürzer ist, als sie sein müßte. Das Bauteil gibt es in verschiedenen Lackierungen Um den optischen Kontrast zu erhöhen, könnte vor dem Einsetzen der neuen Gitter dieser Bereich schwarz/schwarzgrau lackiert werden. Besser wird es natürlich, wenn die Öffnungen herausgearbeitet werden. Methodik und Abmessungen siehe unter I 98260.05.
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I98260.18 Riffelblech auf seitlichem Kasten - mit drei Öffnungen
Aus Gründen der besseren Detailwahrnehmung und der technischen Machbarkeit sind bei vielen Modellen die "Rutschschutzeinrichtungen" (Noppen, Krähenfüße) in Fläche und Höhe vergrößert. Ein maßstäblich flacher "Krähenfuß", beispielsweise auf HO verkleinert, wäre selbst bei hauchdünner Lackierung (die die Vertiefungen zuschwemmt) nicht mehr wahrnehmbar. Aber Verbesserungen sind schon möglich. Bemerkenswert ist, daß die Oberflächen nicht "reinrassig" bzw. "artrein" sind, sondern man bei jeder Lokomotive andere "Mischungen" vorfindet. Dies ist ein guter Anlaß, Variationen vorzusehen - und möglich zu machen. Regelmäßig ist es bei diesem Bauteil möglich, die auf beiden Seiten befindlichen drei runden Tankabdeckungen verdreht einzusetzen.
Davor befinden sich beidseitig Kästen (u.a. für die Batterien), die unterschiedliche Abdeckungen aufweisen: links zwei Klappen, rechts eine große Klappe.
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I98260.21 MaK-Fabrikschild
Für Dieselloks verschiedenster Baureihen sind diese aus Messing geätzten "Fabrikschilder" verwendbar. Fabrikschilder im eigentlichen Sinn geben Baujahr und Baunummer an; Loks aus Kiel benötigen demzufolge noch ein weiteres Schild. Natürlich sind diese Schilder exakt maßstäblich. Sie werden von Hand unter der Lupe geschliffen und mit Klarlack überzogen. Zum Aufkleben verwendet man am besten verdünnten Holzleim ("Schotterkleber), weil er auch bei Überdosierung keine unschönen Flecken verursacht.
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I98260.25 Luftfilter
Für die Märklin- V 60 gibt es zur Verfeinerung des langen Vorbaus bereits feine Gitter mit exakt maßstäblicher Maschenweite. Um den "Hintergrund" zu optimieren, und dort zwecks Schallaustritt Löcher hineinbohren zu können, gibt es nun feine, durchbrochene Luftfilterimitationen, durch die man zwar nicht hindurchsehen kann: aber der Schall kommt sehr gut durch.
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>>>>>Letzte Aktualisierung: 09.02.2019>>>>>