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I73011.01 Bahnamtsdraisine Klv 11
Die Bahnamtsdraisinen Klv 11 (Serienausführung) weichen gravierend von den Bahnmeisterdraisinen Klv 12 ab: sie haben insgesamt vier Türen, zwei pro Seite, die Klv 11 nur je eine plus Hecktür. Die Klv 11 haben einen höheren Wagenkasten.
Etliche hundert Fahrzeuge standen in den Diensten der Deutschen Bundesbahn, nur wenige haben überlebt. Exakt am Vorbild abgemessen, ist ein maßstäbliches Spur 1-Modell entstanden, dessen authentischer optischer Eindruck auch auf der vorbildgetreu dünnen Wandstärke (0,3mm) beruht. Industriell gefertigten Modellen sieht man immer die produktionstechnisch bedingt überdimensionierten Wandstärken an; solche Modelle wirken spielzeughaft – und ganz besonders, wenn sie klein sind.
Großer Vorteil einer Ätzkonstruktion ist, daß viele ansonsten notwendigen Bearbeitungsschritte (Löcher bohren) komplett wegfallen und man durch Falten in wenigen Minuten eine stabile, ausgewinkelte Grundstruktur hat; bestünde der Bausatz wie so viele HO-Bausätze aus einzelnen Weißmetall-Wandteilen, ginge für Zusammenfügen, Ausrichten, Verkleben, Verlöten, Kantennachbearbeitung richtig viel Zeit „drauf“. Nur das Dach ist hier aus Weißmetall, um Gewicht und damit Kontaktsicherheit zu bekommen. Wahlweise gibt es ein nur rollfähiges Fahrwerk oder eine Sonderkonstruktion aus dem Hause SB-Modellbau mit Glockenankermotor, Schwungmasse, Pendelachsen und Decoder.
Die Räder sind maßstäbliche Sonderkonstruktionen, bei denen sogar die sechs Radmuttern nachgebildet sind.
Die lange (Weiter-)Entwicklungszeit brachte viele besondere Details hervor: feine Tritte, die nicht mit den Hinterrädern kollidieren dürfen und bei Bedarf tauschbar sein müssen, oder den Anhebebalken mit rückseitigem Entriegelungshebel, oder – auf Zusatzwunsch – Inneneinrichtung mit zwei Sitzbänken. Als besonders wichtig hat sich herausgestellt, daß ein Fahrzeug leicht (de-)montierbar sein muß: Klebstoff kommt außer an einer Stelle gar nicht zum Einsatz; es wird gelötet und geschraubt. Die Krönung ist ein geätzter und tamponbedruckter „Waschzettel“. Unterschiedliche Fahrzeugnummern und Beheimatungen sind vorbereitet.
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I73012.01 Bahmeisterdraisine Klv 12 mit kantigem Vorbau
Dieses Modell ist prinzipiell wie der Klv 11 konstruiert, hat aber alle spezifischen Abweichungen: niedrigeres Gehäuse, kantiger Vorbau, und damit ein anderes Untergestell. Was kaum jemand wissen wird: Klv 12 dieser Bauart haben minimal andere Gehäuse als die Klv 12 mit verrundetem Vorbau (I 73012.02).
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I73012.02 Bahnmeisterdraisine Klv 12 mit verrundetem Vorbau
Markantes Erkennungsmerkmal dieser Klv 12 ist gegenüber dem Klv 11 der niedrigere Wagenkasten und nur eine Tür pro Längsseite, und gegenüber den Klv 12 (Modell I 73012.01) der verrundete Vorbau, einem Messinggußteil. Auch wenn jeder weiß, daß Messing und Neusilber gut lötbar sind, sind Vorbau und Gehäuse keineswegs leicht miteinander verlötbar. Ein solches Modell ist, wenn es als Bausatz gedacht ist, eine gewaltige Herausforderung, weil auch Ungeübten die Montage gelingen muß, ohne immer wieder an unüberwindliche Hürden zu stoßen. Nichts ist schlimmer als ein angefangener Bausatz, der enttäuscht in die Ecke gelegt und nie wieder angefaßt wird. Daher wird hier größter Wert darauf gelegt, daß jeder Montageschritt risikofrei gelingt. Jeder erkannte Fehler führt zur Umkonstruktion, was wiederum eine Probeätzung und eine Probemontage erfordert. Aus der sich wiederum neue Verbesserungsmöglichkeiten ergeben können und dies meist auch tun.
Der HO-Bereich zeigt eine erstaunliche Vielzahl an weniger gelungenen Draisinenmodellen. Mit nicht stimmenden Maßen, Neigungswinkeln sowie verletzten Proportionen. Als hätte man die Abmessungen nur geschätzt! Daher kann wirklich gesagt werden: diese Modelle sind perfekt.
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>>>>>Letzte Aktualisierung: 31.01.2018>>>>>