Zurüstteile für E-Loks

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HO98110.01 Frontumlauf BR110 / BR141 mit Einfachlampen
Der Frontumlauf HO 98150.01 für Einheits-Elloks ist im Bereich der horizontal angeordneten Doppellampen unterbrochen und besteht damit aus drei Teilen.
Das Bauteil HO 98110.01 ist für Loks mit Einfachlampen bestimmt, die, wie das Bild zeigt, oberhalb des Umlaufs liegen. Ein einteiliger Umlauf läßt sich zwar leichter handhaben, birgt aber die Gefahr, daß er nur an Lokmodell paßt, bei denen der Lokkasten exakt maßstabsgetreu ist: denn das Bauteil selbst entspricht exakt seinem großen Vorbild. Die kleinen dreieckigen Abstützungen unter dem Umlauf sind enthalten; sie sind mit einer Montagehilfe versehen, damit das Anlöten derart kleiner Teile leicht gelingt. Wie das funktioniert, zeigt ein Bild zu HO 98150.01.
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HO98110.02 Frontumlauf BR 110 "Bügelfalte"
Für die "Bügelfalten"-E 10 gibt es geätzte Frontumläufe, die eine exakt maßstäbliche Gitterstruktur aufweisen. Auch die feinen dreieckigen Abstützungen sind nachgebildet. Bei solchen Zurüstteilen reicht es nicht aus, das Vorbild zu verkleinern und Details zu realisieren; beinahe noch wichtiger sind Montagehilfen, die sich hier z.B. an den Stützdreiecken befinden, ein Aufstecken auf das Gitter ermöglichen - und nach dem Anlöten wieder entfernt werden.
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HO98110.03 Maschinenraum-Fensterrahmen BR 110/BR112/BR113/BR139/BR140/BR150
Dieses kleine Bauteil ist nicht nur exakt maßstäblich, sondern auch anwenderfreundlich konzipiert. Die Ausschneideschablone wird auf transparentes Plastikmaterial gelegt und damit zwei Glasflächen erzeugt. Die Fensterrahmen werden sodann lackiert, aufgeklebt, und die Kanten des Fenstermaterials nachlackiert.
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HO98110.04 Verschleißpufferbohle für E 10/E 40
Filigrane Ätzkonstruktion mit Lokkastenblech, mit Rangiergriffen Adaptionen für andere Baureihen sind vorgesehen.



HO98110.05 Führerstandsnummern
Zwecks universeller Verwendbarkeit von Lokgehäusen, die im Spritzgussverfahren erstellt wurden, verzichtet man sehr gern auf epochenspezifische Details wie erhabene Führerstandsnummern: bei einer Epoche V-Lok würden sie erheblich stören.
Und selbst dann, wenn sie vorhanden wären, gäbe es das Problem der randscharfen Lackierung. Mit größenrichtigen Ätzteilen im passenden "Natur-Farbton" ist die Nachrüstung gar kein Problem. Und falls einmal eines der kleinen Teile verloren gehen sollte, gibt es in der Platine genügend Reserven.




HO98110.10 Dachlaufgitter für E 10
Die Lokomotiven der Baureihen E 10/ E 40 können mit diesen maßstäblich exakten, durchbrochenen Dachlaufgittern nachgerüstet werden. Der Vorteil eines separaten Bauteils: es ist viel leichter als ein angespritztes Teil farblich differenzierbar.
Der Umrüstsatz enthält von jedem benötigten Teil die doppelte Menge, um gegebenenfalls zwei Teile in doppelter Lage verbauen zu können, damit die Teile vorbildgetreu plastisch wirken.
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HO98110.11 Frontumlauf einteilig, für Märklin
Für Märklin-Loks wurde eine Abwandlung des einteiligen Frontumlaufs geschaffen. Das um 1 mm breitere Gehäuse braucht natürlich ein exakt passendes Bauteil.


HO98111.02 Verschleißpufferbohle BR 111
Verschiedene jüngere Lokomotivbaureihen sind ab Werk mit Verschleißpufferbohlen ausgestattet worden (BR 111, BR 151), einige Lokbaureihen sind nur zum Teil mit Verschleißpufferbohlen nachgerüstet worden. Gute Beispiele sind dafür die BR 118, BR 140, BR 150 oder BR 194. Nicht nur die Ausrüstung der Pufferbohle weist von Baureihe zu Baureihe Unterschiede auf, sondern auch die Anbringung am Lokkasten. Daher kann man im Modell keine "Einheits-Verschleißpufferbohle" anbieten. Die neue Ätzkonstruktion ist exakt maßstäblich und prinzipiell für alle Baureihen gleich, wird aber für jede benötigte Baureihe spezifisch abgeändert.


HO98118.02 Verschleißpufferbohle E 18
Verschiedene jüngere Lokomotivbaureihen sind ab Werk mit Verschleißpufferbohlen ausgestattet worden (BR 111, BR 151), einige Lokbaureihen sind nur zum Teil mit Verschleißpufferbohlen nachgerüstet worden. Gute Beispiele sind dafür die BR 118, BR 140, BR 150 oder BR 194. Nicht nur die Ausrüstung der Pufferbohle weist von Baureihe zu Baureihe Unterschiede auf, sondern auch die Anbringung am Lokkasten. Daher kann man im Modell keine "Einheits-Verschleißpufferbohle" anbieten. Die neue Ätzkonstruktion ist exakt maßstäblich und prinzipiell für alle Baureihen gleich, wird aber für jede benötigte Baureihe spezifisch abgeändert.


HO98140.02 Verschleißpufferbohle E 40
Verschiedene jüngere Lokomotivbaureihen sind ab Werk mit Verschleißpufferbohlen ausgestattet worden (BR 111, BR 151), einige Lokbaureihen sind nur zum Teil mit Verschleißpufferbohlen nachgerüstet worden. Gute Beispiele sind dafür die BR 118, BR 140, BR 150 oder BR 194. Nicht nur die Ausrüstung der Pufferbohle weist von Baureihe zu Baureihe Unterschiede auf, sondern auch die Anbringung am Lokkasten. Daher kann man im Modell keine "Einheits-Verschleißpufferbohle" anbieten. Die neue Ätzkonstruktion ist exakt maßstäblich und prinzipiell für alle Baureihen gleich, wird aber für jede benötigte Baureihe spezifisch abgeändert.




HO98141.05 Dachhaube für Ölkühlerlüfter BR 141
Modellbahnhersteller werden oft überschätzt - und erwartet, daß sie alles wissen müßten. Tun sie aber nicht.
Mit der Erfassung von Maßen und Details und Überlegungen, wie man es am besten ins Modell umsetzt, hat man mehr als genug zu tun; für tiefgehende Recherchen nach Sinn und Zweck kleiner Bauteile ist einfach keine Zeit. Wozu die markante Haube auf der E 41 dient, ist daher eine eher unbedeutende Frage. Aber man kann ja nachfragen - bei den fahrenden Fachleuten. Aus bester Quelle wurde dazu mitgeteilt: die Lok besitzt einen Transformator, der mit Spezialöl gefüllt ist, das als Kühlmittel und auch zu Isolationszwecken dient. Dem Lokführer wird angezeigt, wenn die zulässige Öltemperatur überschritten wird. Es besteht die Gefahr, daß sich der Trafo überhitzt, im Öl Dampfblasen bilden und die Kühlwirkung beeinträchtigt wird.
Das Öl ist nicht brennbar, darf aber auch nicht überhitzt werden, was durch ein Kontaktthermometer überwacht wird. Eine Pumpe sorgt dafür, daß das Trafoöl durch den Ölkühler gepumpt wird. Er befindet sich im Maschinenraum; darüber ist der Ölkühlerlüfter, darüber wiederum ist eine Lufthutze, die zum Lokdach führt. Über die Dachhaube wird kalte, saubere Luft angesaugt - und "erwärmt" unten ausgeblasen. Die Haube schützt, weil die Einlaßöffnungen nur an den Längsseiten sind, vor dem Eindringen von Fremdkörpern (Laub, Äste, Schnee). Würde die Luft von unten angesaugt, würden die Kühlerlamellen schnell verstopft sein.
Das leicht faltbare Bauteil gibt es in zwei Varianten:
HO98141.05 A Haube 141 Gitterstruktur durchgeätzt oder
HO 98141.05 B Haube 141 Gitterstruktur nur angeätzt. Benötigt wird es zur Nachrüstung der Fleischmann-E 41.
Übringens bezogen die E 41 die Kühlluft ursprünglich direkt aus dem Maschinenraum; erst nach Auftreten von thermischen Problemen erfolgte die Nachrüstung der Haube. Das Fehlen der Haube ist also nur für die spätere Einsatzzeit zu bemängeln.
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HO98141.06 UIC-Tritte für 141, 150
Zur Verfeinerung verschiedener Ellokbaureihen gibt es die an der E 41 001 dokumentierten UIC-Tritte. Es handelt sich um doppellagige feine Ätzteile mit Abstützungen.
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HO98142.01 Schneepflug BR 242
Für die Reichsbahn-Elloks der BR 242 u.ä. gibt es einen maßstäblich exakten Schneepflug, der aus nur wenigen Ätzteilen zusammengesetzt und am Drehgestell befestigt wird.
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HO98144.50 Bahnräumer E 44 508, A-förmig
Passend zur Roco-E 44.5 erscheint ein filigraner, fein geätzter Bahnräumer mit zwei freistehenden Räumschaufeln, deren Außenkanten einem breiten "A" ähneln.
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HO98144.51 Schneepflug E 44 502, V-förmig
Dieser filigrane, fein geätzte Bahnräumer mit zwei freistehenden Räumschaufeln, deren Außenkanten einem breiten "V" ähneln, passt zur E 44.5 von Liliput und wird am Drehgestell befestigt.
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HO98150.01 Frontumlauf BR 110, 150, 141 mit Doppellampen
Für Einheits-Elloks mit horizontal angeordneten Doppellampen gibt es diesen dreiteiligen Umlauf, der sich an allen Modellfabrikaten anbauen lassen müßte.
Wo es nötig ist, könnten bei entsprechendem Bedarf modifizierte Teile entwickelt werden - damit das Bauteil auch exakt paßt und leicht zu montieren ist.
Die kleinen dreieckigen Abstützungen unter dem Umlauf sind enthalten; sie sind mit einer Montagehilfe versehen, damit das Anlöten derart kleiner Teile leicht gelingt.
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HO98150.02 Verschleißpufferbohle E 50
Verschiedene jüngere Lokomotivbaureihen sind ab Werk mit Verschleißpufferbohlen ausgestattet worden (BR 111, BR 151), einige Lokbaureihen sind nur zum Teil mit Verschleißpufferbohlen nachgerüstet worden. Gute Beispiele sind dafür die BR 118, BR 140, BR 150 oder BR 194. Nicht nur die Ausrüstung der Pufferbohle weist von Baureihe zu Baureihe Unterschiede auf, sondern auch die Anbringung am Lokkasten. Daher kann man im Modell keine "Einheits-Verschleißpufferbohle" anbieten. Die neue Ätzkonstruktion ist exakt maßstäblich und prinzipiell für alle Baureihen gleich, wird aber für jede benötigte Baureihe spezifisch abgeändert.
Details zu HO98150.02



HO98160.01 Warnanstrich für E 60
Zeitweise hatten die E 60 einen beige-schwarzen Warnanstrich auf den Blechen der Rangiererbühne. Siehe hier.
Die meisten Modelle haben dieses markante Detail nicht. Zum Nachrüsten könnte man universell verwendbare Schiebebilder anbieten, die aber der Kontur der Bleche angepasst werden müssen - mit Beschädigungsrisiko. Wir haben eine bessere Idee: exakt maßstäbliche Bleche werden aus dünnstem Blech - Neusilber in 0,1mm - geätzt, lackiert und dann bedruckt. Diese Bleche können dann einfach aufgeklebt werden, oder ggf. die vorhandenen Bleche völlig ersetzen.
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HO98160.02 Führerhausdach für E 60 DRG, zwei Fenster Neuheit 2016
Es gibt kein Fahrzeugmodell ohne eine "Problemzone": wo sich technische Sachzwänge richtig deutlich zeigen - und irgendwie geartete Kompromisse erfordern. Überstehende Dächer bedürfen unbedingt einer minimalen Materialstärke - und erfordern entweder ein Verstärken des Daches nach oben oder nach unten, was sich u.a. in niedrigeren Stirnfenstern auswirken kann. Dem "kleinen Preis" des Spritzgußteils stehen also zwangsläufig irgendwelche Nachteile gegenüber (es soll ja auch bruchunempfindlich sein); ein aus dünnem Blech gearbeitetes Dach -mit nötiger stabilisierender und formender Unterkonstruktion liegt naturgemäß auf einem deutlich höheren Preisniveau. Aber das ist der einzige Weg, eine völlig unverzerrte Fensterfront zu erhalten. Für den Umbausatz zur Fleischmann-E 60 wurden die Dächer zweier Originalmaschinen millimetergenau vermessen. Wie macht man es, damit es auch wirklich richtig wird? (Teil-)Umfang von Regenrinne bis Regenrinne bzw. Dachunterkante bis Dachunterkante messen, und den Kantenverlauf des Daches 1:1 abzeichnen.
Der Unterbau besteht aus miteinander verbundenen 0,3mm starken Stirnwandteilen, eingesetzten Spanten und Einlegeteil, um später den Stromabnehmer anschrauben zu können; noch dünneres Blech (0,15mm) mit angedeuteten Nieten wird darüber gespannt. Damit auch Ungeübten beim Erstversuch nichts mißlingt (denkbar wäre eine unpräzise Lötstelle), sind Hilfen eingebaut, damit das Dach präzise sitzt. Das Dach wird dann mit vier kleinen Schrauben behutsam angezogen. Um den Entwicklungsaufwand deutlich zu machen: bis die Grundstruktur "steht" und funktioniert, sind durch permanentes Nachbessern über 10 Versuchsteile entstanden. Der Anspruch, die Fensterrahmen nicht von Hand schwärzen zu müssen, indem zwei schwarz lackierte Teile von hinten eingelegt werden, erwies sich dann doch als stabilitätsreduzierend und unvorteilhaft. Museal erhaltene E 60 können in Sinsheim und in Darmstadt-Kranichstein besichtigt - und ggf. nachvermessen werden.
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HO98160.03 Führerhausdach für E 60 mit drei Stirnfenstern Neuheit 2016
Nein, Kleinserienhersteller erfahren nicht, was die "Großen" geplant haben - und werden genauso überrascht wie die Kundschaft. Und müssen bzw. können dann flexibel reagieren. Ein Führerhaus für die modernisierte Variante gleich mitzuentwickeln, wurde damals als "verrückte Idee" angesehen; beinahe vergleichbar mit den "So-da-Brücken", die vermeintlich unmotiviert in der Landschaft stehen. Hintergedanke war, die grüne E 60 umlackieren zu können und ggf. mit geätzten Bühnen zu versehen. Da die oben geschilderte Problematik (Kompromisse bei Stirnfenstern zugunsten der Materialstärke und Stabilität von Dächern) auch bei perfekter Modellumsetzung besteht, würde immer ein gewisser Bedarf für filigrane Dächer vorliegen. Wir werden also - angestoßen von den aktuellen Diskussionen - diese Führerhausvariante weiterverfolgen. Führerhaus? Ja, Führerhaus! Da die Lok keine Zierstreifen hat, die ggf. zu ersetzen wären, wäre der Austausch der Seitenwände kein großes Problem. Man könnte es auch positiv sehen: die markanten Regenrinne haben eine Tiefe von etwa 12 cm; in Spritzguß ist das nur mit Verdickung und zugleich Verflachung machbar. Sechs Schlitze in die geätzte Seitenwand, Regenrinne vorbiegen - und einstecken. Halter für Griffstangen und Beschriftungen gibt es an anderer Stelle. Ein etwaiger Konstruktionsfehler würde sich also gar nicht auswirken, sondern wäre lediglich Motivation zum Selber- und Bessermachen.
Daß wir gut "in Blech können", ist bekannt: und neue Rangierbühnen aus Blech hätten zwar die doppelte der maßstäblichen Materialstärke, also 0,2 mm, aber immer noch viel dünner, als es in Spritzguß möglich wäre.
Fazit: Perspektive wechseln - sich nicht ärgern, sondern freuen, auf das was kommen kann - und bei entsprechenden "Marktsignalen" auch kommen wird.
Eine kurzfristig angesetzte Vermessung in Kranichstein lieferte folgende Vorbildmaße - Bezugslinie (Nulllinie) für Höhenmaße war der Umlauf:
Breite des Führerhauses: 275 cm
Breite beider Vorbauten: 265 cm
Höhe beider Vorbauten: 137 cm
Unterkante Stirnfenster (Gummi): 149,5 cm
Unterkante Seitenfenster: 149 cm
Oberkante Seitenfenster (Gummi): 185,2 cm
Oberkante Regenrinne: 202,8 cm
Unterkante gerundetes Blech: 194,5 cm
Höhe Stirnfenster (incl. Gummidichtung): 62,5 m
Oberkante Dachscheitel über Vorbau: 97,5 m (also 234,5 cm)
Tiefe längsseitige Bleche über Tür und Fenstern: 11,2 cm
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HO98163.01 Warntafeln für E 63 (Piko)
Für die E 63 von Piko sind bedruckte Warntafeln vorgesehen: hauchdünnes Ätzblech mit 0,1mm Stärke wird lackiert und bedruckt und kann so sehr leicht aufgetragen werden; alle Farben sind - anders als bei Schiebebildern - matt.
Es sind Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Projekts aufgekommen, denn Betriebsbilder mit dieser attraktiven Warnlackierung scheint es nicht zu geben. Sollte die Warnlackierung etwa nur angebracht worden sein, um das Museums-/Denkmalfahrzeug im Bw Stuttgart-Rosenstein attraktiver zu machen? Warum hat die V 60 diese Warnlackierung, die E 63 aber nicht?
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>>>>>Letzte Aktualisierung: 09.02.2019>>>>>